Gefährliche Mutprobe: Mädchen (16) von 20-Meter-Brücke geschubst

Washington - Was offenbar als Mutprobe geplant war, endete für eine 16-Jährige aus den USA beinahe tödlich.

Plötzlich kam ein Stoß von hinten und das Mädchen stürzte in die Tiefe.
Plötzlich kam ein Stoß von hinten und das Mädchen stürzte in die Tiefe.  © Screenshot Facebook/KATU News

Jordan Holgerson war mit Freunden bei den Moulton Falls am Lewis River im US-Bundesstaat Washington unterwegs, als das Unglück passierte. Wie Videoaufnahmen zeigen, stand das Mädchen auf einer Brücke und sollte springen, traute sich aber nicht.

Trotz ihrer wiederholten "Nein"-Rufe wird sie von den umstehenden Leuten weiter animiert, bis eine Freundin sie schließlich von hinten schubst und hinunter stößt.

Holgerson fliegt völlig hilflos durch die Luft und landet schließlich im Wasser. Wie "KATU News" schreibt, habe sich die 16-Jährige bei dem Sturz aus knapp 20 Metern Höhe fünf Rippenbrüche und eine Lungenverletzung zugezogen. Und damit hatte der Teenager noch Glück.

Die Mutter des Mädchens weiß, dass schon ein Sturz aus halber Höhe ihre Tochter hätte töten können. "Meine Tochter wird einen langen Weg zur Genesung haben und ich denke, dass die verantwortliche Person sich wahrscheinlich einfach stellen und erkennen sollte, was sie falsch gemacht hat", sagt Genelle Holgerson.

In der Öffentlichkeit soll die Verletzte auf Anweisung der Polizei nicht über den Hergang der Geschehnisse sprechen. Sonst könne die Untersuchung gefährdet werden, heißt es.

Mit wem Jordan zum Zeitpunkt des Sturzes zusammen war oder wer sie gestoßen hat, bleibt daher zunächst unklar. Doch sowohl die 16-Jährige selbst als auch die Polizei verstehen den Unfall als Warnung.

Während einer Pressekonferenz im Krankenhaus betonte das Opfer: "Geht nicht auf diese Brücke, klettert nicht dort hinauf." Denn das ist laut Polizei nicht nur illegal, sondern wie der aktuelle Fall zeigt auch gefährlich, ja, sogar lebensgefährlich.

"Jeden Sommer haben wir ein paar Leute da draußen, die verletzt werden, und Leute ertrinken", warnt ein Beamter vor den Gefahren.

Titelfoto: Screenshot Facebook/KATU News


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