Nach tödlichem Flugzeug-Drama auf Wasserkuppe: Das sind die Konsequenzen

Gersfeld/Fulda/Braunschweig - Nach dem schweren Flugzeugunglück mit drei Toten auf der Wasserkuppe (TAG24 berichtete) haben die Behörden erste Konsequenzen gezogen.

Bei dem Unglück waren drei Menschen ums Leben gekommen.
Bei dem Unglück waren drei Menschen ums Leben gekommen.  © DPA

Das Regierungspräsidium Kassel verhängte ein vorläufiges Landeverbot für fremde Maschinen. "Das ist für die nächste Zeit sicher gerechtfertigt", sagte Flugplatz-Leiter Harald Jörges. "Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit so etwas nie wieder passieren kann."

Am 14. Oktober war ein einmotoriges Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine Frau (39) und ihre beiden Kinder (11 und 12) tödlich verletzt.

Der Pilot der Cessna 172 hatte zuvor versucht, nach einem Landeversuch durchzustarten, was ihm aber misslang. Die Maschine durchbrach eine Schranke, schoss über eine Landstraße hinweg und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg.

Mit einem Zwischenbericht zur Unfallursache sei frühestens im Dezember zu rechnen, sagte der Sprecher des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen. Mit einem Abschlussbericht wird im nächsten Jahr gerechnet.

Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Fulda gegen den Piloten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Gegen der Piloten wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Gegen der Piloten wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.  © DPA

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