19-Jähriger schlägt Mädchen (4) tot, weil es Saft über seine Xbox schüttet

Waukegan - Ein unfassbares Verbrechen hat die Ortschaft Waukegan im US-Bundesstaat Illinois erschüttert. Dort wurde ein vierjähriges Mädchen zu Tode geprügelt.

Die kleine Skyler musste wegen einer Nichtigkeit auf qualvolle Weise sterben.
Die kleine Skyler musste wegen einer Nichtigkeit auf qualvolle Weise sterben.  © Screenshot Gofundme

Täter ist Jonathan Fair (19), der Freund der Mutter. Er sollte die Kleine Skyler Mendez einem Bericht der "Daily Mail" zufolge babysitten, als die Situation eskalierte.

Der nichtige Grund: Das junge Mädchen hatte Saft auf der Xbox von Fair verschüttet. Dieser soll daraufhin ausgerastet sein und die Kleine als Strafe geschüttelt und geschlagen haben. Als Skyler während der Angriffs ohnmächtig wurde, habe er sie in eine Klinik gebracht.

Ärzte am Lurie Children's Hospital in Chicago versuchten, die Schwellung in Skylers Gehirn zu lindern, waren aber laut der Staatsanwälte nicht erfolgreich. Das Mädchen starb. Nun wird aufgrund der Schwere des Missbrauchs lebenslange Haft für Fair gefordert.

Die Anklageerhebung ist für den 17. Februar geplant. Skylers Tante hat indes eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen und bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Finanzierung der Beerdigung.

Zunächst hatte die Familie an einen tragischen Unfall geglaubt. Auch weil Fair ursprünglich behauptet hatte, dass das Mädchen gefallen und auf den Kopf geschlagen sei. Doch schnell kam die grausame Wahrheit ans Licht.

"Wir haben herausgefunden, dass dies kein tragischer Unfall war", schreibt Skylers Tante bei GoFundMe. "Das Leben unseres süßen Engels wurde uns von einem herzlosen Menschen genommen."

Skylers Peiniger soll nie wieder auf freien Fuß kommen. Die Anklage lautet Mord ersten Grades. Seine Kaution wurde auf fünf Millionen Dollar festgelegt.

Johnathan Fair soll sein Leben laut Staatsanwaltschaft im Knast verbringen.
Johnathan Fair soll sein Leben laut Staatsanwaltschaft im Knast verbringen.  © Waukegan Police Department

Titelfoto: Screenshot Gofundme

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0