Wechsel von Bas Dost zu Eintracht Frankfurt droht zu platzen

Frankfurt am Main - Der erhoffte Transfer des niederländischen Torjägers Bas Dost zu Eintracht Frankfurt droht zu scheitern.

Eigentlich schien alles eingetütet zu sein, doch jetzt soll Bas Dost mit finanziellen Forderungen an seinen Verein Lissabon herangetreten sein, an denen der Wechsel zu Eintracht Frankfurt doch scheitern könnte.
Eigentlich schien alles eingetütet zu sein, doch jetzt soll Bas Dost mit finanziellen Forderungen an seinen Verein Lissabon herangetreten sein, an denen der Wechsel zu Eintracht Frankfurt doch scheitern könnte.  © Bas Dost

Wie sein bisheriger Verein Sporting Lissabon am Dienstag mitteilte, könnten "kurzfristige finanzielle Forderungen des Spielers" seinen Wechsel in die Mainmetropole noch verhindern. Worin diese Last-Minute-Forderungen konkret bestehen, teilte Sporting nicht mit.

Das Management des portugiesischen Fußball-Erstligisten stehe weiterhin "für eine Win-Win-Vereinbarung zur Verfügung", werde "jedoch die Interessen von Sporting konsequent und kompromisslos verteidigen", heißt es stattdessen weiter.

Wie Sporting berichtete, soll der Spieler-Agent des Angreifers dem Verein vor ungefähr einer Woche mitgeteilt haben, dass der Bundesligist aus Frankfurt an dem 30-jährigen Dost interessiert sei und die Eintracht sein gewünschtes Ziel sei.

Zudem sei laut der Portugiesen eine grundsätzliche Einigung erzielt worden. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hatte am Sonntag noch gehofft, den Vollzug der Verpflichtung des früheren Wolfsburger Stürmers zum Wochenbeginn vermelden zu können.

Eintracht Frankfurt soll neun Millionen für Bas Dost zahlen wollen

Dost soll am Main den für geschätzte 40 Millionen Euro zu West Ham United gewechselte Sebastien Haller ersetzen. Zuvor hatte Topstürmer Luka Jovic die Eintracht für 60 Millionen Euro in Richtung Real Madrid verlassen.

Der Niederländer spielte von 2012 bis 2016 für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Die Eintracht soll rund neun Millionen Euro für Dost investieren wollen.

Update, 19:41 Uhr: Dost-Berater weißt Anschuldigungen von Sporting zurück

Dost-Berater Gunther Neuhaus wies die Anschuldigungen als "schlichtweg falsch" zurück und zeigte sich verwundert, dass der Torjäger "öffentlich verunglimpft" werde.

"Der Club hat uns im Juli mitgeteilt, dass Bas aus finanziellen Gründen verkauft werden muss, da Sporting sein Gehalt nicht mehr bezahlen kann. Die Vereinsführung erklärte unmissverständlich, es werde kein Platz mehr für Bas im Team sein, er werde nicht mehr spielen und müsse gehen", sagte Neuhaus in einem Statement.

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