Getarntes Gasunglück? Ein Toter und sechs Verletzte

Wegberg – Ausströmendes Gas in einem Firmengebäude hat einen 34-jährigen Mann im nordrhein-westfälischen Wegberg getötet und sechs Menschen verletzt.

Auch Retter mussten nach dem Einsatz ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Auch Retter mussten nach dem Einsatz ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © 123RF

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass sich der Mann am Freitag das Leben nehmen wollte. "Es läuft darauf hinaus, dass die Gasflasche bewusst geöffnet wurde", sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die Ermittlungen dauerten an.

Die 37 Jahre alte Ehefrau war am Freitagabend mit einem Begleiter zur Firma ihres Mannes gefahren, nachdem dieser nicht zur verabredeten Zeit nach Hause gekommen war.

Sie fanden den 34-Jährigen tot in dem Gebäude und verletzten sich selbst infolge des Gasaustritts schwer - beide schwebten zunächst in Lebensgefahr. Auch vier Rettungskräfte wurden verletzt.

Ihr drei Jahre altes Kind hatte die Frau während der Suche im Auto gelassen, das laut Polizei unverletzt blieb.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. In diesem Fall hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: 123RF

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