ManCity jetzt mit Schlammschlacht? Pep-Klub geht vor internationalen Sportgerichtshof!

Lausanne - Das kommt wenig überraschend: Der englische Fußball-Meister Manchester City hat beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Berufung gegen den von der UEFA verhängten Europapokal-Bann eingelegt.

Manchester City kämpft darum, in den kommenden beiden Jahren mit seinem Startrainer Pep Guardiola (49) in der UEFA Champions League an den Start gehen zu dürfen.
Manchester City kämpft darum, in den kommenden beiden Jahren mit seinem Startrainer Pep Guardiola (49) in der UEFA Champions League an den Start gehen zu dürfen.  © Bernat Armangue/AP/dpa

Ein entsprechendes Schreiben sei nun eingegangen, teilte der Gerichtshof in Lausanne am Mittwoch mit. Es sei noch nicht möglich anzugeben, wann eine Entscheidung in dem Verfahren getroffen werde, hieß es in der Mitteilung.

Man City war Mitte Februar von der UEFA wegen "schwerwiegender Verstöße" gegen die Regeln des Financial Fairplay für die kommenden beiden Spielzeiten aus dem Europapokal ausgeschlossen worden und muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen.

Der Club von Startrainer Pep Guardiola soll Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht haben.

Das Financial Fairplay der Europäischen Fußball-Union soll seit 2011 im Grundsatz dafür sorgen, dass die Europapokal-Teilnehmer nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen. Lebt ein Club deutlich und lange über seine Verhältnisse, kann die UEFA teils harte Sanktionen verhängen.

In der laufenden Saison ist Manchester City noch in der Champions League vertreten. Der Club tritt an diesem Mittwoch (21.00 Uhr) im Achtelfinal-Hinspiel bei Real Madrid an.

Bleibt das Etihad Stadium in den beiden kommenden Champions-League-Saisons wirklich leer?
Bleibt das Etihad Stadium in den beiden kommenden Champions-League-Saisons wirklich leer?  © Mike Egerton/PA Wire/dpa

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