OB von Magdeburg tritt aus SPD aus

Der Oberbürgermeister von Magdeburg, Lutz Trümper.
Der Oberbürgermeister von Magdeburg, Lutz Trümper.

Magdeburg - Die Kritik aus den eigenen Reihen an der Asylpolitik der Bundesregierung wird immer lauter. Jetzt ist der Oberbürgermeister von Magdeburg aus der SPD ausgetreten.

Das berichtet MDR-Sachsen-Anhalt. Offiziell wurde noch kein Grund für seinen Austritt genannt. Allerdings gilt es als warscheinlich, dass der Grund in der Politik der SPD bei der Flüchtlingsproblematik liegt.

Trümper hatte der Linie seiner Partei zuletzt mehrfach wiedersprochen, unter anderem eine begrenzte Aufnahme von Flüchtlingen gefordert.

Wie der Politiker gegenüber der Volksstimme erklärte, hätte er am Mittwoch "persönlich sein Parteibuch in der Parteizentrale abgegeben."

Die Zeitung zitiert ihn weiter mit den Worten: "Um Schaden von der SPD abzuhalten, trete ich aus. Ich bin nicht bereit, mir den Mund verbieten zu lassen. Ich kann nicht bis zur Landtagswahl im März 2016 schweigen und falsche Sachverhalte akzeptieren."

Erst vor kurzem hatte auch der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD im Erzgebirge hingeschmissen und war aus der Partei ausgetreten.

Fotos: dpa


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