Blau-Weiße Weihnacht: So begehen die Lilien-Stars das Fest

Darmstadt - In der 2. Fußball-Bundesliga ist nach dem 18. Spieltag erst einmal Ruhe angesagt. Ganz im Fokus steht jetzt Heiligabend und Zeit mit der Familie. Doch wie verbringen beispielsweise die Kicker vom SV Darmstadt 98 diese Zeit der Besinnlichkeit?

Bei Terrence Boyd darf der traditionelle Truthahn niemals fehlen.
Bei Terrence Boyd darf der traditionelle Truthahn niemals fehlen.

Rede und Antwort zu dieser Frage standen die Lilien-Profis Sandro Sirigu (30), Sebastian Hertner (27) und Terrence Boyd (27) der TAG24-Redaktion. Für den gebürtigen Ulmer Sirigu, der nach acht Jahren schon nahezu eine Institution beim SVD ist, geht es zu Weihnachten in die Heimat.

"Ich feiere bei meiner Familie in Ulm im engsten Familienkreis. Traditionell kommen wir da immer alle zusammen und machen gemeinsam Essen – aber nicht immer das gleiche, sondern jedes Jahr etwas anderes und alle helfen dabei mit", so der 30-Jährige, der 2010 vom 1. FC Heidenheim ans Bölle wechselte.

Darüber hinaus informierte er uns noch über eine nicht ganz alltägliche Tradition bei der Bescherung: "Außerdem öffnen wir unsere Geschenke immer per Würfelspiel: da geht es rundum und nur, wer eine Sechs würfelt, darf sein Geschenk auspacken".

Der 27-jährige Hertner, der erst zu Saisonbeginn von Erzgebirge Aue nach Darmstadt wechselte, geht es dagegen weitaus weniger traditionell zu: "Bei uns wird eigentlich in jedem Jahr getauscht, bei wem wir feiern – ob bei meiner Mutter, meiner Oma oder meiner Tante. Ein traditionelles Essen gibt es da nicht, jeder Gastgeber bereitet das vor, was er möchte".

Ein wenig traditionelle Bräuche sind dann aber auch bei Familie Hertner gang und gäbe. "Zuerst wird gegessen und dann gibt es in Ruhe die Bescherung. Danach gehen wir dann meistens noch alle gemeinsam in die Kirche", so der Linksverteidiger der Lilien.

Sandro Sirigu setzt mit seiner Familie auf eine eher ungewöhnliche Form der Bescherung.
Sandro Sirigu setzt mit seiner Familie auf eine eher ungewöhnliche Form der Bescherung.

US-Knipser Boyd nimmt sich bei der Planung des Festes bewusst zurück und überlässt diese gerne anderen. Trotz allem sind ihm altbewährte Tugenden wichtig.

"Ich feiere zuhause mit Frau, Kind und ein paar Freunden und Familienangehörigen. Beim Weihnachtsbaumschmücken halte ich mich komplett raus!"

Für das Weihnachtsfest macht der seit 2017 für die Lilien auf Torejagd gehende Boyd sogar eine absolute Ausnahme: "Ich gehe auch normalerweise nicht in die Kirche, aber an Heiligabend gehen wir nachmittags zusammen hin, dann gibt es Abendessen – einen schönen Truthahn! – und anschließend Bescherung", verriet uns der Feinschmecker.

Die Lilien-Kicker können sich nach anstrengenden Wochen nun ein paar Tage der Erholung im liebevollen Umfeld der Familie gönnen. Auf dem Platz geht es dann Ende Januar weiter.

Das Weihnachtsfest findet bei Sebastian Hertner selten an gleicher Ort und Stelle statt.
Das Weihnachtsfest findet bei Sebastian Hertner selten an gleicher Ort und Stelle statt.

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