So abgefahren feiert diese Feuerwehr Weihnachten

Berlin - Die Weihnachtszeit hat sich gewandelt. Bei vielen ist sie nicht mehr nur die Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch die Zeit der verrückten Ideen. Hier unsere TOP 5!

  • Die Feuerwehr baut einen Weihnachtsbaum aus Rettungswagen

Die Feuerwehr aus Mülheim an der Ruhr hat mit 13 Einsatzwagen einen Weihnachtsbaum nachgestellt. Der hat einen rot-gelben Stamm aus Rettungswagen, die Äste blinken im Blaulicht der Löschfahrzeuge. Weil das Muster vom Boden aus kaum zu erkennen ist, machten die Löschkräfte eine Luftaufnahme und luden das Foto auf Facebook hoch.

"Was in Skizzen auf Papier sehr einfach aussah, war in Wirklichkeit Zentimeterarbeit und brauchte etwas Geduld und Geschick", schrieben sie.

Das Facebook-Foto ist Teil eines eigenen Adventskalenders, in dem sie sich selbst, ihre Einsätze und die Ausrüstung vorstellen - Türchen für Türchen. Na dann: "Oh! Tannenbaum?!".

  • Erleuchtetes Weihnachten in Unterfranken
Sowas kannte man lange nur aus den USA: Ein "Weihnachtshaus" mit Tausenden Lichtern, Girlanden und Figuren wird im Dezember in Unterfranken zur Sehenswürdigkeit.

Jahrelang schon setzen die Bewohner ihr Gebäude an Weihnachten sprichwörtlich ins rechte Licht. Mehrere Wochen muss an dem Haus gewerkelt und geschraubt werden, bis in Mainbernheim, südöstlich von Würzburg, alles sitzt.

Bis zum Dreikönigstag soll das "Weihnachtshaus" über die Region hinaus strahlen - wie viel Strom es frisst, ist nicht bekannt.
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  • Ein Pilot fliegt ein Weihnachtsbaum-Muster ab

Einen anderen kreativen Einfall hatte ein Pilot in England. In der Nähe von Northampton flog er mit seinem einmotorigen Zweisitzer in etwa 1000 Meter Höhe die Konturen eines Weihnachtsbaums ab.

Das Muster ist nur in der Flugaufzeichnung zu erkennen, wie eine Karte des Onlinedienstes Flightradar 24 zeigt. Das Muster ist erstaunlich symmetrisch.

© Screenshot
  • Ein Haus mit 16.000 Christbaumkugeln
Konkurrenz beim Titel um das wohl am aufwendigsten gestalteten "Weihnachtshaus" macht den Unterfranken eine Familie aus Niedersachsen. Das Zuhause der Familie Jeromin in Rinteln enthält fast so viel Weihnachtsdeko wie ein kleines Dorf: 110 Weihnachtsbäume, 130 Lichterketten und 16.000 Christbaumkugeln.

Damit alles Platz findet, wird jede Ecke ausgenutzt: vom Wohnzimmer, über Diele und Küche bis hin zur Gästetoilette. Nur das Elternschlafzimmer ist baumfreie Zone.

Vor fünf Jahren fing der Vater mit seinem ungewöhnlichen Hobby an. Die Weihnachtsbäume wurden immer mehr. Heute starten die Vorbereitungen schon im Oktober. Die Kosten für den Aufwand seien überschaubar, sagt die Familie - dank Schnäppchenkäufen im Internet. Und die Stromrechnung für die zusätzliche Energie sei auch nur um lediglich 100 Euro teurer.
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  • Unbekannte stehlen wertvolles Christkind - und bringen es zurück

Vom Ulmer Weihnachtsmarkt ist das Christkind gestohlen worden - wenig später aber wieder aufgetaucht. Die wertvolle Holzfigur - 60 Zentimeter lang, handgeschnitzt, vier Kilo schwer - war von Unbekannten aus der Krippe genommen worden.

An dessen Stelle legten sie eine Ersatzpuppe. Wenige Tage später wurde das Chriskind zurückgelegt. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

Das Ulmer Christkind ist der Mittelpunkt einer "Lebendigen Krippe", in der die Weihnachtsgeschichte mit Figuren und lebendigen Tieren nacherzählt wird.


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