Bei gefährlichem Salto: Artist im Weihnachts-Circus verunglückt





Der mongolische Artist Sukhbaatar Temuujin (20) muss den linken Arm in der 
Gipsschiene schonen.
Der mongolische Artist Sukhbaatar Temuujin (20) muss den linken Arm in der Gipsschiene schonen.  © Ove Landgraf

Dresden - Die mongolischen Akrobaten gehören zu den Highlights des 21. Dresdner Weihnachts-Circus. Die Saltos der "Erdene Mongolia Production" vom Schleuderbrett sind spektakulär, lassen das Publikum den Atem anhalten. Und sie sind unglaublich gefährlich ...

Am Freitag verunglückte in der Abendvorstellung ein junger Artist. "Er kam nach einem Salto unglücklich auf, verletzte sich den linken Arm", bestätigt Zirkus-Geschäftsführerin Olga Kratka. Doch Sukhbaatar Temuujin (20) hatte Glück im Unglück. Die Untersuchung in der Uniklinik ergab: Nichts ist gebrochen. "Nur" schwere Prellungen und der Ellenbogen ausgekugelt. Deshalb trägt Sukhbaatar jetzt zehn Tage eine Gipsschiene. Danach kann er wieder arbeiten.

So viel Glück hatte Dmytro Serozhenko (26) im Vorjahr nicht. Der Trampolinartist verletzte sich Anfang Dezember 2015 in der Sarrasani-Show schwer am Rücken. Zwei Operationen, viele Tage auf der Intensivstation, Wochen in der Reha - Dmytro kämpft darum, wieder laufen zu können.

Was so leicht und unbeschwert in der Manege aussieht - Artisten haben einen gefährlichen Knochenjob. Eine kleine Unachtsamkeit, ein Fehltritt kann die Gesundheit ruinieren, gar das Leben des Artisten kosten. Hut ab vor ihrem Mut!

Sukhbaatar Temuujin (20, unten Mitte) gehört zur elfköpfigen 
Schleuderbrett-Truppe der "Erdene Mongolia Production".
Sukhbaatar Temuujin (20, unten Mitte) gehört zur elfköpfigen Schleuderbrett-Truppe der "Erdene Mongolia Production".

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