Mutige Weihnachtsbader steigen in eiskalte Ostsee

Rostock - Die Mitglieder des Vereins "Rostocker Seehunde" haben sich am Dienstagvormittag beim Weihnachtsbaden in die fast sechs Grad kalte Ostsee gestürzt.
Die Eisbader vom Rostocker Seehunde e.V. steigen an Heiligabend zum traditionellen Weihnachtsbad in die Ostsee.
Die Eisbader vom Rostocker Seehunde e.V. steigen an Heiligabend zum traditionellen Weihnachtsbad in die Ostsee.  © Bernd Wüstneck/dpa
Traditionell waren einige von ihnen mit einer roten Weihnachtsmütze bekleidet, manche Frauen trugen auch Strick-Bikinis. Manche waren auch ganz nackt, einige trugen einen roten Mantel.

Wie Vereinschef Dietmar Marquardt vor dem Treffen sagte, gehen die Seehunde solange ins Wasser, wie es frei ist. "Wenn man einmal dabei war, kommt man nicht mehr davon weg", berichtete er aus seiner Erfahrung und der anderer Winterschwimmer.

Wie der Landestourismusverband mitteilte, hat das Eisbaden in Mecklenburg-Vorpommern bei Gästen und Einheimischen eine lange Tradition.

So stürzten sich die teilweise kostümierten Wasserratten in die drei bis vier Grad kalte Ostsee oder in die eisigen Seen. Insgesamt rechnete der Verband landesweit mit mehreren Tausend Teilnehmern.

Die meisten entsprechenden Veranstaltungen sind in den kommenden Tagen an der ganzen Ostseeküste von Boltenhagen bis Usedom, aber auch in Banzkow bei Schwerin habe das Neujahrsanbaden eine lange Traditin.

Die Schwimmer wagten sich weihnachtlich dekoriert ins kalte Wasser.
Die Schwimmer wagten sich weihnachtlich dekoriert ins kalte Wasser.  © Bernd Wüstneck/dpa

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa

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