Das ist Deutschlands Weihnachtsbriefmarke

Mainz - Die Weihnachtspost bringt in diesem Jahr ein Motiv aus Mainz in Briefkästen in aller Welt.

Die Briefmarke hat einen Portowert von 70 Cent.
Die Briefmarke hat einen Portowert von 70 Cent.  © DPA

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt am Dienstag (11 Uhr) in St. Stephan in Mainz eine Sonderbriefmarke vor, die einen Ausschnitt aus einem der dortigen Kirchenfenster von Marc Chagall (1887-1985) zeigt. Das Bild der Maria mit dem Jesuskind findet sich im rechten, südöstlichen Chorfenster.

Die Briefmarke "Weihnachten 2018" erinnert auch daran, dass die ersten Kirchenfenster des im russischen Zarenreich geborenen Künstlers vor 40 Jahren eingesetzt wurden. Die von 1978 bis 1995 fertiggestellten Fenster führen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zusammen, in denen es um Gottes Zuwendung zu den Menschen geht.

Das Werk des jüdischen Künstlers, das den Kirchenraum in ein tiefblaues Licht taucht, wird daher auch als Zeichen der jüdisch-christlichen Versöhnung verstanden.

An der Feierstunde zur Präsentation der Briefmarke nehmen auch der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin und Brüssel, Martin Dutzmann, und Rolf Rosenbrock von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege teil.

Die Briefmarke mit einem Portowert von 70 Cent kostet einen Euro - der Differenzbetrag ist für gemeinnützige Projekte bestimmt.

Die Marke zeigt einen Ausschnitt aus einem Kirchenfenster von Marc Chagall in St. Stephan in Mainz.
Die Marke zeigt einen Ausschnitt aus einem Kirchenfenster von Marc Chagall in St. Stephan in Mainz.  © DPA

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