Weil er Polizei-Absperrung ignorierte: Mercedes-Fahrer verurteilt!

Der Fahrer des VW Golf wurde schwer verletzt.
Der Fahrer des VW Golf wurde schwer verletzt.

Bielefeld - Ein Unfall zwischen einem Geldtransporter und einem VW Golf Anfang Dezember 2016 auf der Kreuzung Brockhagener Straße/Queller Straße in Bielefeld (TAG24 berichtete) sorgte nicht nur wegen der Schwere des Crashs für Aufsehen.

Vor allem das rücksichtslose Verhalten eines Mercedes-Fahrers wird vielen noch im Kopf geblieben sein: Der 28-jährige Bielefelder hielt es nämlich nicht für nötig, wie alle anderen im Stau zu warten.

Stattdessen fuhr er mit seinem Auto aus der wartenden Schlange heraus und an den stehenden Fahrzeugen vorbei. Auf dem Fahrstreifen der Gegenrichtung fuhr er anschließend auf die Unfallstelle zu.

Um den Autofahrer zu stoppen, versuchte ein Polizist, der den Verkehr auf der Kreuzung regelte, mit einem Leuchtstab auf sich aufmerksam zu machen. Erst sehr spät leitete der Mercedes-Fahrer eine Vollbremsung ein.

Trotzdem musste der Beamte zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Der 28-jährige Bielefelder stieg aus seinem Auto aus. Sofort wurde er aggressiv und beleidigte den Beamten. Zusätzlich drohte er ihm sogar Schläge an.

Erst als weitere Polizisten kamen, beruhigte sich der Autofahrer wieder. Gegen den polizeibekannten Bielefelder wurde Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erhoben.

Laut Neue Westfälische wurde jetzt ein Urteil gegen den aggressiven Mercedes-Fahrer vorm Amtsgericht gesprochen: Demnach wurde er wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten verurteilt.

Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro an die Landeskasse zahlen.

Auch der Geldtransporter wurde schwer beschädigt.
Auch der Geldtransporter wurde schwer beschädigt.
Die Kreuzung musste gesperrt, der Verkehr umgeleitet werden.
Die Kreuzung musste gesperrt, der Verkehr umgeleitet werden.

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