Erstmals seit Jahren: Börsenstart für Ost-Unternehmen

Das Halbleiterunternehmen X-Fab SE will sein Glück an der Pariser Börse Euronext versuchen.
Das Halbleiterunternehmen X-Fab SE will sein Glück an der Pariser Börse Euronext versuchen.  © DPA

Weimar/Frankfurt - Mit dem Weimarer Industriedienstleister Ibu-Tec geht erstmals seit Jahren wieder ein Thüringer Unternehmen an die Börse. Premiere auf dem Frankfurter Parkett ist am Donnerstag

Die Firma beschäftigt sich beispielsweise mit Pulverwerkstoffen für die Batterien von Elektroautos oder für stationäre Speicher für Ökostrom.

Ausgegeben wurden rund 1,2 Millionen Aktien zu einem Preis von 16,50 Euro pro Stück. Brutto werden demnach 16,5 Millionen Euro eingenommen. Der Vorstand will das Geld in einen weiteren Unternehmensstandort sowie den Ausbau des Vertriebs investieren.

Ibu-Tec beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 150 Mitarbeiter. Der Umsatz der Firma sei in den Jahren seit 2014 zweistellig gewachsen.

Auch der Erfurter Halbleiterkonzern X-Fab SE will sein Glück an der Börse versuchen und steuert die Pariser Börse Euronext an (TAG24 berichtete). Von einer der größten Aktienemissionen in der europäischen Technologieszene in diesem Jahr ist die Rede. Der Schaltkreishersteller, der einen ersten Börsenanlauf vor mehr als zehn Jahren abgebrochen hatte, rechnet mit einem Emissionsvolumen von 440 bis 492 Millionen Euro.

Noch läuft die Zeichnungsfrist für die Anteilsscheine. Am 6. April sei die Erstnotierung geplant, sagt Vorstandschef Rudi De Winter.

Titelfoto: DPA


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