Sachsen-Prinz erleichtert: Polizei fängt die Einbrecher aus dem Wettiner Wald

Weinböhla - Am 19. August hatte Daniel Prinz von Sachsen (44) keine Hoffnung mehr: Zerstörungswütige Einbrecher hatten aus dem Lager der Wettinischen Forstverwaltung fast das komplette Werkzeug geklaut, erheblichen Schaden hinterlassen (TAG24 berichtete). Doch fast zufällig fand die Polizei nun einen Großteil der Beute wieder.

Daniel Prinz von Sachsen (44) ist froh, auch seine Kettensäge wieder zu haben.
Daniel Prinz von Sachsen (44) ist froh, auch seine Kettensäge wieder zu haben.  © Steffen Füssel

"Wir waren danach kaum mehr arbeitsfähig", sagt der Sachsen-Prinz. "Dabei haben wir gerade mit dem Kampf gegen den Borkenkäfer richtig viel zu tun."

Doch im August hatten die Einbrecher alle großen Kettensägen, Freischneider, Elektrowerkzeuge, aber auch Kleinteile wie eine Kiste Kabelbinder und Sprühdosen für Markierungsarbeiten mitgenommen. "Das muss mindestens eine volle Transporterladung gewesen sein."

Außerdem kurvten sie mit einem Firmen-Mitsubishi auf dem Gelände herum, mit dem anderen brachen sie durch einen Wildzaun, mussten ihn dann mit Totalschaden zurücklassen.

"Ich dachte damals nicht, dass das Werkzeug nochmal auftaucht", sagt der adelige Forstwirt. 50.000 Euro Schaden, so die damalige Schätzung.

Doch dann die erlösende Nachricht: "Im Rahmen einer Durchsuchung wegen eines anderen Deliktes wurden die Sachen aufgefunden", so Polizeisprecher Lukas Reumund (42).

Verdächtigt werden drei Männer und eine Frau im Großraum Meißen. Der Prinz freut sich: "Endlich können wir wieder arbeiten. Sachschaden und Schlösserwechsel kosten uns trotzdem noch rund 25.000 Euro."

Mit dem Firmenwagen wollten die Einbrecher durch den Zaun brechen.
Mit dem Firmenwagen wollten die Einbrecher durch den Zaun brechen.  © privat

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