Hass und Hetze? Sachsens AfD will's nicht gewesen sein

Weinböhla - Sachsens AfD fühlt sich in der Debatte um Hass, Hetze und Gewalt zu Unrecht mitverantwortlich gemacht. Das war der Tenor eines Landesparteitags am Samstag in Weinböhla.

Bundes-Chef Tino Chrupalla (44) sprach beim AfD-Parteitag in Weinböhla.
Bundes-Chef Tino Chrupalla (44) sprach beim AfD-Parteitag in Weinböhla.  © dpa/Oliver Killig

Bundes-Chef Tino Chrupalla (44) warnte vor einer Verschärfung der politischen Auseinandersetzung in Deutschland.

"Wenn das so weitergeht, dann haben wir hier in den nächsten Jahren einen Bürgerkrieg." Das könne niemand gutheißen. Nach der Bluttat von Hanau sei die AfD zu "Handlangern rassistischer Morde" abgestempelt worden, beklagte er, empfahl aber zugleich der eigenen Partei Selbstreflexion und verbales Abrüsten.

Man werde die Situation nicht retten, indem man sich auf die Methoden der Scharfmacher einlasse. Der Görlitzer war allerdings in der Vergangenheit selbst als Scharfmacher, unter anderem gegen die Presse, aufgefallen.

Auch gewählt wurde in Weinböhla: Jörg Urban (55) als Landes-Chef ist weiter im Amt. Vor dem Tagungsort protestierten verschiedene Gruppen gegen rechts.

Auch Alexander Gauland war in Weinböhla mit dabei.
Auch Alexander Gauland war in Weinböhla mit dabei.  © dpa/Oliver Killig

Titelfoto: dpa/Oliver Killig

Mehr zum Thema AfD:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0