Polizisten hören Hilfeschreie im Wald: Was sie nach zwei Stunden finden, ist unglaublich

Weinheim - Die lauten Schreie einer Ziege haben am Dienstagabend in Weinheim einen Polizeieinsatz mit Hundestaffel und Hubschrauber ausgelöst.

Eine Ziege hatte sich im Zaun eines Geheges verfangen und schmerzerfüllt geschrien. (Symbolbild)
Eine Ziege hatte sich im Zaun eines Geheges verfangen und schmerzerfüllt geschrien. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

Zunächst sei die Polizei von menschlichen Hilfeschreien ausgegangen, die aus einem Wald im Rhein-Neckar-Kreis kamen, teilte die Polizei mit.

Sechs Polizisten suchten zwei Stunden lang mit einer Hundestaffel nach dem vermeintlich verletzten Menschen.

Da das Gebiet zwischen Zäunen und Schrebergärten sehr unwegsam war, forderten die Polizisten einen Hubschrauber an. Dieser entdeckte mit der Wärmebildkamera Bewegungen in einem Waldstück: Eine Ziege hatte sich im Zaun eines Geheges verfangen und schmerzerfüllt geschrien.

Da das Tier von seiner Herde und dem Ziegenbock beschützt wurde, habe sich die Befreiung schwierig gestaltet, hieß es. Die Tiere gingen immer wieder auf die Beamten los, bis es ihnen durch ein Ablenkungsmanöver gelang, die schreiende Ziege zu befreien.

Das Tier blieb unverletzt und konnte nach der insgesamt dreieinhalbstündigen Suchaktion zu seiner Herde zurückkehren.

Polizisten suchten zwei Stunden die Quelle der Schreie im Wald. Auch ein Hubschrauber, sowie eine Hundestaffel waren im Einsatz. (Symbolbild)
Polizisten suchten zwei Stunden die Quelle der Schreie im Wald. Auch ein Hubschrauber, sowie eine Hundestaffel waren im Einsatz. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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