Weitere Ermittlungen: Mädchen (5) versteckt sich bei Feuer im Schrank und stirbt

Puchheim - Nach dem Tod eines fünfjährigen Mädchens bei einem Hochhausbrand (TAG24 berichtete) in Puchheim (Landkreis Fürstenfeldbruck) laufen die Ermittlungen zur Brandursache weiter.

Die Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung von außen starten.
Die Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung von außen starten.  © Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof/dpa

Das Kind hatte sich bei dem Feuer am Silvestertag in einem Schrank versteckt und war darin umgekommen. "Warum es sich in dem Schrank versteckt hat und ob es sich so schützen wollte, wissen wir nicht", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Die Brandermittler der Kripo Fürstenfeldbruck setzten ihre Untersuchungen fort. Voraussichtlich am Donnerstag wollten sie mit einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes den Brandort im achten Stock unter die Lupe nehmen. "Die Brandursache ist nach wie vor völlig offen", sagte der Polizeisprecher. "Da es ein tragischer Vorfall ist, gehen wir mit großer Sorgfalt vor."

Der Vater des Kindes hatte noch versucht, seine Tochter aus der Wohnung zu holen - was ihm aber nicht gelang. Der Mann kam mit einer schweren Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Feuerwehrleute konnten das Kind nur noch leblos bergen. Während der Löscharbeiten wurde der Hund in der Wohnung gefunden und ins Freie gerettet.

Andere Bewohner des Hauses hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die Mutter der Fünfjährigen war laut Polizei nicht zu Hause gewesen, als das Unglück geschah.

Neben der freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Bahnhof waren auch die Einsatzkräfte der Wachen in Puchheim, Eichenau, Germering und Fürstenfeldbruck beteiligt.
Neben der freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Bahnhof waren auch die Einsatzkräfte der Wachen in Puchheim, Eichenau, Germering und Fürstenfeldbruck beteiligt.  © Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof/dpa

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof/dpa

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