Mann bindet Welpen an Anhängerkupplung und fährt los

Brisbane (Australien) - In Australien wurde ein junger Hund auf grausame Weise gequält. Eine Tierschutzorganisation versucht jetzt alles, um den Vierbeiner zu retten.

Der Welpe wurden überall am Körper verletzt.
Der Welpe wurden überall am Körper verletzt.  © Screenshot/ gofundme.com

Ein Zeuge musste geschockt mit ansehen, wie jemand den Welpen an die Anhängerkupplung seines Autos gebunden hatte und ihn eine Straße entlang zog.

Zum Glück schaltete der Mann schnell und rannte dem Wagen mutig nach, um ihn zum Anhalten zu bewegen. Er befreite den armen Hund und brachte ihn direkt zu einem Tierarzt.

"Dieser Held brauchte dringend unsere Hilfe, um den Welpen zu retten", erklärt ein Sprecher von "Happy Tails Animal Rescue Inc." auf der Spendenseite GoFundMe.

Das Problem war zunächst, einen Tierarzt zu finden, der für den Kleinen Zeit hatte. "Wir haben hier keine Veterinäre in unserer Gegend und haben bereits eine Warteliste mit Tieren, die eine medizinische Versorgung brauchen."

Doch als Remi, wie die Hündin später getauft wurde, in der Praxis aufgenommen wurde, wusste jeder, dass sie sofort Hilfe brauchte.

Ärzte legten den Vierbeiner in ein künstliches Koma.
Ärzte legten den Vierbeiner in ein künstliches Koma.  © Screenshot/ gofundme.com

"Wir konnten nicht zulassen, dass dieser kleine Welpe aufgrund von menschlicher Grausamkeit einen schmerzhaften Tod erleidet", so der Sprecher wütend. Das Team versprach dem Hund, dass sie alles tun würden, um sie am Leben zu halten.

Schnell war klar, dass der Vierbeiner unter "extremen Schmerzen" litt - äußerlich erkannte man die Verwundungen ganz deutlich, doch Remi war bei der grausamen Aktion auch im Inneren ihres Körpers verletzt worden. "Der Tierarzt hatte keine Hoffnung, dass sie die erste Nacht überstehen würde." Man versetzte die junge Hündin deshalb in ein künstliches Koma, um ihr "die besten Überlebenschancen zu geben."

In der Nacht wurde Remi die ganze Zeit liebevoll von den Tierärzten umsorgt. "Ihre Verletzungen reichen von schweren Verbrennungen über Quetschungen, Fleischwunden und Knochenschäden", heißt es auf der GoFundMe-Seite weiter.

Auf Fotos, die "Happy Tails Animal Rescue" auf der Spendenwebsite veröffentlichte, sieht man wie der Körper des süßen Welpen von bösen Verletzungen übersät ist.

Doch es gibt mittlerweile gute Nachrichten: Das Spenden-Ziel von 3000 Dollar, um die Behandlung von Remi zu finanzieren, wurde bereits gesprengt. Tierfreunde spendeten schon fast 10.000 Dollar (Stand 22. Februar), um dem armen Vierbeiner zu helfen.

"Remi hat unter der Hand von Menschen gelitten, und wir werden alles tun, um ihr eine Chance zu geben, dass sie glücklich wird." Das Geld, was nicht für Remis Arztrechnung gebraucht wird, möchte die Organisation an andere bedürftige Tiere spenden.

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