Welpen in Pappkartons: Polizisten stoppen Tierhandel an Tankstelle

Hannover - Bei einem Einsatz am Sonntag ist die Polizei in Hannover gegen illegalen Tierhandel vorgegangen. 50 Tauben und acht Hundewelpen sollten aus einem Kofferraum heraus verkauft werden.
Polizisten haben in Hannover acht Welpen aus verbotenem Handel sichergestellt.
Polizisten haben in Hannover acht Welpen aus verbotenem Handel sichergestellt.  © Polizei Hannover
Mehrere Zeugen informierten die Polizei wegen eines verdächtigen Sprinters auf einem Tankstellengelände an der Vahrenwalder Straße.

Daraufhin kontrollierten Beamte das Fahrzeug mit bulgarischem Kennzeichen gegen 11 Uhr.

Wie die Polizei mitteilte, befanden sich neben den neun menschlichen Insassen 50 Tauben und acht Hundewelpen im Auto.

Offenbar waren die Tiere der Rassen Spitz und Cocker-Mischling für den illegalen Handel bestimmt.

Die vermeintlichen Besitzer legten den Polizisten mutmaßlich gefälschte EU-Heimtierausweise vor, außerdem hatten sie weitere Blanko-Ausweise dabei.

Die Polizei schaltete daraufhin das Veterinäramt ein und stellte die Tiere sicher. Ein Verfahren wegen des illegalen Handels mit Hundewelpen wurde gegen die Besitzer eingeleitet.

Vor Ort mussten sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro bezahlen. Dann durften sie gehen.

Die Welpen und Tauben sind mittlerweile in einem Tierheim untergebracht.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei, Tiere nur mit den erforderlichen Begleitpapieren, wie EU-Heimtierausweise oder Impfpass, zu erstehen. "Kaufen Sie niemals Tiere aus einem Pkw-Kofferraum heraus!"

Außerdem sei ein schlechter Gesundheitszustand ein Anzeichen für ein unseriöses Angebot. In solchen Fällen sollen die Interessenten lieber die Polizei informieren.

Die acht Welpen waren in Kartons in dem Fahrzeug untergebracht.
Die acht Welpen waren in Kartons in dem Fahrzeug untergebracht.  © Polizei Hannover

Titelfoto: Polizei Hannover

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0