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Weltherztag:Warum wir auf unser Herz hören sollten

Am 29. September 2016 findet der Weltherztag statt. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind immer noch die Todesursache Nummer eins. Unter dem Motto "Power your Life" zeigen die internationale World Heart Federation und die Deutsche Herzstiftung dieses Jahr wie man auf seine Gesundheit achtet. Mehr im Artikel.

Welt - Am 29. September 2016 ist es wieder soweit: Der Weltherztag macht auf das so wichtige Organ aufmerksam. Das Herz erfüllt für unseren Körper die gleiche Funktion wie der Motor für das Auto – ohne läuft nichts. Weltweit sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die Todesursache Nummer eins. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 300.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Die internationale World Heart Federation (WHF) und die Deutsche Herzstiftung zeigen in diesem Jahr unter dem Motto „Power your Life“, wie man am besten auf seine Herzgesundheit achtet. 

Herzkrankheiten in Sachsen besonders häufig

Wie bei einem Auto ist das Herz unser Motor.
Wie bei einem Auto ist das Herz unser Motor.

Wie der Deutsche Herzbericht der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zeigt, sind Herzkrankheiten auch eine Frage des Wohnorts: Während 2013 in Berlin 193 von 100.000 Bewohnern an den häufigsten Herzkrankheiten wie Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz (Herzschwäche) starben, waren es in Sachsen zur selben Zeit 360. Nur Sachsen-Anhalt zählte mit 389 Todesfällen durch Herzerkrankungen mehr Betroffene.

Bei der Herzinfarkt-Sterblichkeit steht Sachsen ebenfalls am oberen Ende des Rankings: Die Sterbeziffer (Anzahl der Sterbefälle im Verhältnis zur durchschnittlichen Jahresbevölkerung) betrug 93. Davor lagen Sachsen-Anhalt mit einer Sterbeziffer von 99, Brandenburg mit 98 und Bremen mit 94. Nicht einmal halb so hoch war die Sterberate in Schleswig-Holstein, Berlin und Hamburg. 

Ein schwaches Herz: Herzinsuffizienz betrifft 1,8 Millionen Deutsche

Nicht nur im Alter: ungesunde Lebensgewohnheiten können das Herz belasten.
Nicht nur im Alter: ungesunde Lebensgewohnheiten können das Herz belasten.

Laut WHF gibt es drei Grundregeln für ein gesundes, starkes Herz: kein Tabak, körperliche Aktivität und gesundes Essen. Als häufigste Ursachen für Herzkrankheiten gelten Übergewicht, zu wenig Bewegung sowie Alkohol- und Nikotinkonsum. Ein Herzinfarkt wird meist durch ungesunde Lebensgewohnheiten ausgelöst, die eine Verstopfung der Blutgefäße zur Folge haben.

Typische Begleiterscheinungen von Herzerkrankungen sind Bluthochdruck, Diabetes und Arteriosklerose, eine Verkalkung der Arterien. Dadurch ist das Herz viel stärker beansprucht als bei einem gesunden, fitten Menschen. Neben häufig angeborenen Herzklappenfehlern, Herzrhythmusstörungen und erworbenen Herzmuskelentzündungen kann diese Überbeanspruchung langfristig zu einer Herzschwäche führen. Bei der sogenannten Herzinsuffizienz ist das Organ nicht mehr in der Lage, den gesamten Körper mit Blut zu versorgen. Die dauerhaft erhöhte Pumpleistung hat es geschwächt, das Risiko für einen Herzinfarkt steigt.

In Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an Herzinsuffizienz. Bei den über 75-Jährigen ist der Anteil der Krankheitsfälle am höchsten. In den meisten Fällen entsteht die Krankheit durch einen schleichenden Prozess: Die Betroffenen erkennen die Symptome nicht sofort als ernstzunehmende Warnzeichen des Körpers. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie sich chronische Herzschwäche äußert.

Ärzte unterscheiden verschiedene Formen der Herzinsuffizienz:

• Bei der Linksherzinsuffizienz ist die linke Herzkammer betroffen. Ihre Funktion ist so weit eingeschränkt, dass das Blut nicht mehr effektiv in den Körperkreislauf weitergepumpt werden kann. Der Blutdruck sinkt, Organe und Gewebe werden nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Weil sich das Blut stattdessen in die Lungengefäße zurückstaut, erleben die Betroffenen Atemnot. Je weiter die Krankheit voranschreitet, desto häufiger treten Erschöpfung und Luftnot selbst bei kleinsten Anstrengungen auf. Die Symptome ähneln mit Husten und Kurzatmigkeit oftmals den typischen Anzeichen für Asthma. In schlimmen Fällen sammeln sich Flüssigkeitsmengen in der Lunge, was sie auf Dauer schädigt. Die auftretende Luftnot muss zudem sofort behandelt werden.

• Die Rechtsherzinsuffizienz betrifft die rechte Herzhälfte: Ist ihre Leistung nicht mehr einwandfrei, pumpt das Herz das ankommende sauerstoffarme Blut nicht effektiv weiter zur Lunge. Der Rückstau, der sich in den Venen bildet, hat Flüssigkeitsansammlungen zur Folge. Meistens bilden sich die Ödeme in den Beinen: Durch Druck bleiben für einige Zeit Dellen im Gewebe. Der Blutstau kann sich auch in den Gefäßen von Magen und Leber bilden und in Form von Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Leberfunktionsstörungen bemerkbar machen. Häufig kommt es bei der Rechtsherzinsuffizienz trotz unveränderten Ernährungsgewohnheiten zu einer raschen Gewichtszunahme.

• Die globale Herzinsuffizienz betrifft sowohl die rechte als auch linke Herzhälfte. Es treten die Symptome der Linksherzschwäche und Rechtsherzschwäche auf.

Wer aufmerksam auf Warnzeichen seines Körpers achtet, regelmäßig Sport treibt und sich gesund ernährt, senkt das Risiko, sich mit Herzschwäche auseinander setzen zu müssen. Doch die Statistiken zeigen, dass die Deutsche Herzstiftung allen Grund hat, dieses Jahr erneut mit der Initiative Weltherztag für Aufklärung zu sorgen. 

Hoffnung trotz Herzkrankheit: Für Gerald Asamoah eine Herzensangelegenheit

Gerald Asamoah setzt sich mit seiner Stiftung für herzkranke Kinder ein.
Gerald Asamoah setzt sich mit seiner Stiftung für herzkranke Kinder ein.

Ex-Fußballprofi Gerald Asamoah hat sich den Weltherztag höchstwahrscheinlich längst vorgemerkt. Der 37-Jährige setzt sich mit seiner Gerald-Asamoah-Stiftung für herzkranke Kinder ein. „Ich möchte herzkranken Kindern Hoffnung geben“, erzählt der begeisterte Förderer, „und ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen.“ Vor zehn Jahren hat er seine Stiftung gegründet. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, dass eine Herzkrankheit Träume zerstören kann.

Als Gerald Asamoah bei Hannover 96 am Anfang seiner Fußballerkarriere stand, kam der große Schock, der seine ganze Laufbahn infrage stellen sollte. „Eigentlich begann alles ganz harmlos“, erzählt der heutige Jugendtrainer und Botschafter vom FC Schalke 04. „Nach einem Spiel ging es mir nicht gut, mir war schwindelig. Ich dachte, ich hätte einfach nur zu wenig gegessen.“

Doch die Vereinsärzte gingen auf Nummer sicher und schickten den damals 19-Jährigen zur medizinischen Untersuchung. Was dann folgte, warf den Stürmer aus der Bahn. Diagnose: Verdickung der Herzscheidewand. „Das war dann natürlich heftig“, erinnert sich Gerald Asamoah. „Von der Krankheit hatte ich noch nie etwas gehört.“

Bei einer Verdickung der Herzscheidewand, auch Kardiomyopathie genannt, ist der Herzmuskel einer Herzkammer betroffen. Die Blutversorgung wird gestört. Im schlimmsten Fall kommt es zu Herzrhythmusstörungen, die zum Tod führen können. 

Trotz Schock-Diagnose ließ sich der Stürmer nicht unterkriegen

Betroffene profitieren durch die großen Fortschritte in der Medizin.
Betroffene profitieren durch die großen Fortschritte in der Medizin.

Doch Asamoah bewies schon damals, wie viel Kämpfergeist in ihm steckt: „Ich war am Boden zerstört, beschloss aber zugleich, die Hoffnung nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren.“ Wie akribische Fußballfans wissen, absolvierte der ehemalige Stürmer trotz der Diagnose 323 Bundesligaspiele (50 Tore) für Hannover 96, Schalke 04 und den FC St. Pauli. Außerdem lief er 43-mal im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf.

Dabei schien seine Karriere durch die Herzkrankheit beendet zu sein: „Ich durfte nicht mehr spielen und benötigte eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung“, erzählt Gerald Asamoah. Es folgte eine Odyssee zu unzähligen Ärzten – doch keiner wollte den begabten Spieler zurück auf den Platz schicken. Zum Glück hatte sein damaliger Mannschaftsarzt Wego Kregehr den rettenden Einfall: „Er kam auf die Idee, es in den USA zu probieren, da die Medizin dort mehr Erfahrungswerte bezüglich meiner Erkrankung aufweisen konnte.“ Es war die letzte Chance für Gerald Asamoah, trotz der Herzkrankheit seinen Traum von einer professionellen Fußballkarriere wahr werden zu lassen – und er nutzte sie.

Im National Health Center in Washington wurde der Fußballer mehrere Tage untersucht. Dann die frohe Botschaft: „Am Ende hieß es, das Risiko an dem Herzfehler zu sterben, läge bei nur einem Prozent“, berichtet Gerald Asamoah. „Wego Kregehr unterschrieb dann die Bescheinigung in Deutschland. Und ich konnte wieder spielen.“ 

„Ich habe selbst erlebt, wie wichtig es ist, dass sich Medizin entwickelt“

Medikamente und regelmäßige Kontrollen helfen bei chronischer Herzschwäche.
Medikamente und regelmäßige Kontrollen helfen bei chronischer Herzschwäche.

Dass er wieder offiziell gegen den Ball treten durfte, machte den gebürtigen Ghanaer überglücklich: „Ich bin extrem dankbar“, sagt er, „dass ich trotz meines Herzfehlers so eine Karriere erleben und meine Träume verwirklichen konnte.“ Heute geht es dem leidenschaftlichen Fußballer mit dem Kämpferherz dank regelmäßiger Kontrollen und Tabletten hervorragend. Wie er profitieren auch andere Betroffene von den Fortschritten der Medizin. So kam in diesem Jahr der Wirkstoff LCZ696 auf den Markt, der 500.000 Patienten mit chronischer Herzschwäche helfen kann. „Ich habe von LCZ696 gehört“, so Gerald Asamoah. „Ich begrüße alle Forschungsergebnisse, die die Leiden von Herzkranken lindern und die Sterblichkeit senken.“

Forschung in der Herzmedizin wird immer wichtiger. Laut einer isländischen Studie, hier bei Focus Online vorgestellt, soll sich die Zahl der Herzinsuffizienz-Patienten bis zum Jahr 2040 verdoppeln, bis 2060 sogar verdreifachen.

Mit dem diesjährigen Weltherztag am 29. September 2016 starten WHF und Deutsche Herzstiftung mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO eine weitere Aufklärungskampagne rund um die Vorbeugung und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So werden hoffentlich die Sterbefälle reduziert und Träume wahrgemacht – wie bei Gerald Asamoah und den von seiner Stiftung betreuten Kindern.

Fotos: Fotolia, Gerald Asamoah Stiftung

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