Wer bei Evakuierung nicht weiß wohin: Frankfurts Kirchen öffnen Türen

Die Kirchen in Frankfurt wollen die evakuierten Menschen unterstützen. (Symbolbild)
Die Kirchen in Frankfurt wollen die evakuierten Menschen unterstützen. (Symbolbild)  © dpa/Frank Rumpenhorst

Frankfurt - Macht hoch die Tür: Katholische und evangelische Kirchengemeinden in Frankfurt bieten am Sonntag während der Entschärfung einer tonnenschweren Weltkriegsbombe (TAG24 berichtete) den Evakuierten ihre Gastfreundschaft an.

Während der ganztägigen Evakuierung müssen mehr als 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Auch zwei Krankenhäuser und mehrere Altenheime sind betroffen.

Nach Angaben des Evangelischen Informationsdienstes Frankfurt bieten Gemeinden zum Teil schon um sechs Uhr morgens (wie TAG24 berichtete, beginnt die Evakuierung sehr früh) Kaffee, Getränke und einen Imbiss in ihren Gemeinderäumen an. Eine katholische Gemeinde bietet nach der Sonntagsmesse einen Brunch für Anwohner aus dem Evakuierungsgebiet an.

Wer angesichts der Bombenentschärfung in Sorge um Heim und Habe ist und noch schnell ein paar Stoßgebete loswerden will, ist nicht nur in die Gemeindezentren, sondern auch zu Gottesdiensten und Sonntagmessen eingeladen:

Unter anderem auch auf Kroatisch, Polnisch und Tagalog, einer auf den Philippinen verbreiteten Sprache.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst


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