Weltgrösste Porzellan-Figur kommt aus Meissen!

Die 1,80 Meter große und damit weltweit größte frei stehende Porzellanskulptur namens „Saxonia“.
Die 1,80 Meter große und damit weltweit größte frei stehende Porzellanskulptur namens „Saxonia“.

Meißen - Am Samstag wurde es enthüllt: Die Porzellanriesin trägt den Titel „Saxonia in Meissen Couture“.

Sie verkörpert eine 1,80 Meter lebensgroße, glanzvoll-elegante „Botschafterin“ in einem mit 8000 handgeformten Meissener Porzellanblüten besetzten Kleid.

Nach Unternehmensangaben wiegt die weiße Schönheit rund 800 Kilogramm.

„Darüber hinaus verkörpert sie die kunsthandwerkliche Meisterschaft der 300-jährigen Manufaktur Meissen“, sagt Geschäftsführer Christian Kurtzke.

Enthüllt wurde das beeindruckende Denkmal sächsischer Handwerkskunst zum Tag der offenen Tür im Stammhaus der Manufaktur Meissen.

Manufaktur-Chef Christian Kurtzke (li.), Chefplastiker Jörg Danielczyk (Mi.) und Kurt Biedenkopf (re.) bewundern die Saxonia.
Manufaktur-Chef Christian Kurtzke (li.), Chefplastiker Jörg Danielczyk (Mi.) und Kurt Biedenkopf (re.) bewundern die Saxonia.

Schöpfer der Skulptur ist Meissens Chef-Plastiker Jörg Danielczyk. Allein drei Wochen benötigte die Porzellanfigur für den Brand im Ofen der Manufaktur.

Zum anstehenden 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls setzt die Manufaktur Meissen dem Freistaat Sachsen mit der weltweit größten Porzellan-Skulptur ein äußerst kunstvolles Denkmal!

Ausgerechnet die Porzellanmanufaktur Meissen um Chef Christian Kurtzke, die dem lokalen Mittelstand im Streit um Markenrechte gern mit Abmahnungen droht, hat für ihre Porzellanfigur auf einen bekannten Namen zurückgegriffen - die "Saxonia""

Pikant: "SAXONIA" - leider kein Unikat:

Ein Nachbau der Eisenbahn „Saxonia“ (kl. Bild) steht in der Firma HSI Turbinenstahlbau in Dresden Übigau. Die SAXONIA der Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne ist eine Hommage an den Freistaat Sachsen und seine Geschichte.
Ein Nachbau der Eisenbahn „Saxonia“ (kl. Bild) steht in der Firma HSI Turbinenstahlbau in Dresden Übigau. Die SAXONIA der Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne ist eine Hommage an den Freistaat Sachsen und seine Geschichte.

Unter den Namens-Duplikaten: die erste, funktionstüchtige in Deutschland gebaute Dampflokomotive.

Konstruiert 1838 vom sächsischen Ingenieur Johann AndreasSchubert. Lange[&]Söhne verlieh einer Uhren-Kollektion mit dem Titel sächsischen Glanz.

Einen Namensbezug hat auch das deutsche Filmproduktions-Unternehmen Saxonia Media.
Die Firma produziert die ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft“ und Filme für den Tatort.

Auch ein Baustoff-Fachhandel, ebenso wie ein Apartmenthaus in Bad Schandau firmieren unter der Bezeichnung Saxonia.

Fotos: Thomas Türpe, PR