Starkes Zeichen für den Umweltschutz: Hamburg macht weniger Müll

Hamburg - Die Hamburger sind besonders umweltfreundlich! Im vergangenen Jahr haben sie ihren Müll effektiver getrennt und damit die Restmüllmengen weiter verringert.

Eine Mitarbeiterin der Stadtreinigung Hamburg leert eine Mülltonne. (Archivbild)
Eine Mitarbeiterin der Stadtreinigung Hamburg leert eine Mülltonne. (Archivbild)  © dpa/Daniel Bockwoldt

Pro Kopf fielen noch 208 Kilogramm Restmüll an, das sind sechs Kilogramm weniger als ein Jahr zuvor, teilte die Stadtreinigung Hamburg am Dienstag mit.

Trotz der wachsenden Einwohnerzahl habe die Stadtreinigung rund 440.330 Tonnen Restabfälle eingesammelt, einschließlich der Mengen aus dem Kleingewerbe.

Im Jahr zuvor waren es noch 447.900 Tonnen. Die Hamburger Recyclingquote lag bei 58 Prozent und nähere sich damit der Zielvorgabe des Hamburger Senats, der bis 2030 die Recyclingquote für Siedlungsabfälle bis auf 65 Prozent steigern will.

Insgesamt sammelte und behandelte die Stadtreinigung 1,08 Millionen Tonnen Abfall, 12.200 Tonnen weniger als im Jahr davor.

Gut 1000 Mitarbeiter der Müllabfuhr, darunter sechs Frauen, sammelten neben dem Restmüll insgesamt 96.900 Tonnen Altpapier, 63.100 Tonnen Bioabfall und 6400 Tonnen Plastik und Metall. Mit der Mülltrennung und Verwertung ersparten die Hamburger der Umwelt rund 236.000 Tonnen CO2.

Bei der Verwertung der Abfälle in den Müllverbrennungsanlagen erzeugte die Stadtreinigung 1,6 Millionen Megawattstunden Strom und Wärme.

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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