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Dieser Winter macht uns den Frühling kaputt!

Berlin - Weihnachten wird mild. Das trügt ein wenig die Stimmung. Die warmen Temperaturen haben aber noch andere Nebenwirkungen.
Streusalzhersteller haben es derzeit schwer, ihre Ware an den Mann zu bringen.
Streusalzhersteller haben es derzeit schwer, ihre Ware an den Mann zu bringen.

Auch wenn viele Deutsche darauf hoffen: Meteorologen sind sich einig, dass es in diesem Jahr wohl keine weiße Weihnacht' geben wird.

Sie sagen wegen der vergleichsweise hohen Temperaturen sogar buchstäblich grüne Weihnachten voraus. Der milde Winter hat aber noch andere Nebenwirkungen.

Vieles passiert schon vor Weihnachten, was eigentlich erst im Frühling geschieht.

NATUR: "Die eine oder andere Obstblüte hat sich schon blicken lassen", erklärt Biologe Dennis Klein vom Bund für Umwelt "und Naturschutz (BUND). In Berlin wurden beispielsweise blühende Kirschbäume gesichtet.

"Es ist tatsächlich hauptsächlich die Temperatur, die das bewirkt", sagt Klein. Einziger Wermutstropfen: Im Frühjahr dürften dadurch entsprechend weniger Blüten an den Obstbäumen sitzen.

Bei einem milden Winter finden viele Tiere auch bei uns genügend Nahrung, brauchen dafür nicht extra in die Ferne ziehen.
Bei einem milden Winter finden viele Tiere auch bei uns genügend Nahrung, brauchen dafür nicht extra in die Ferne ziehen.

TIERE: Warum in die Ferne schweifen, wenn es zu Hause warm ist? Manche Zugvögel wie etwa Störche sparen sich zum Teil den Weg nach Afrika und bleiben hier. Das hat zumindest indirekt mit dem milden Wetter zutun, wie Kai-Michael Thomsen vom Naturschutzbund Nabu in Berlin erklärt.

"Es ist nicht so, dass die Störche erkennen: Hier ist es mild, wir bleiben hier. Sie bleiben aus anderen Gründen hier und stellen dann fest: Es funktioniert." Wenn kein oder kaum Schnee liege, fänden sie beispielsweise genug Futter.

Auch Kraniche haben sich an die milderen Temperaturen mit weniger Schnee angepasst, heißt es am Kranich-Informationszentrum im brandenburgischen Groß-Mohrdorf. Auf abgeernteten Feldern ohne geschlossene Schneedecke fänden sie genug Nahrung. Entweder zögen sie nur in südeuropäische Länder oder blieben gleich in Deutschland.

Bis zu fünf Grad höher als in den vergangenen Jahren bleibt die Temperaturanzeige zur Zeit stehen.
Bis zu fünf Grad höher als in den vergangenen Jahren bleibt die Temperaturanzeige zur Zeit stehen.

STREUSALZ: Für Hersteller von Streusalz sind jetzt hingegen saure Zeiten. "Wir sind auf einen guten Winter angewiesen", betont der kaufmännische Leiter des Salzbergwerks im baden-württembergischen Haigerloch, Frank Joppen. Ein guter Winter bedeutet für ihn tagsüber Nieselregen und nachts zwei bis drei Grad minus. "Wetter, das sonst keiner haben will."

GLÜHWEIN: Auf Kälte hofft man allerdings auch auf Weihnachtsmärkten. "Dass die Temperaturen zurzeit den Glühweinständen nicht besonders entgegenkommen, das ist klar", sagt der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute, Hans-Peter Arens. Konkrete Zahlen hat der Verband nicht. So mancher Budenbetreiber verkaufe dieser Tage aber einfach mehr kaltes Bier als heißen Wein.

Blühende Kirschbäume statt winterweißen Landschaften.
Blühende Kirschbäume statt winterweißen Landschaften.

HANDEL: Auch dem Handel kommt das Wetter nicht entgegen. "Wintermode wird dann gekauft, wenn es wirklich kalt draußen ist", sagt Kai Falk vom Handelsverband Deutschland. "Der Textilhandel leidet schon sehr unter den milden Temperaturen." Allein im November seien die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 5 Prozent zurückgegangen.

Für Schnäppchenjäger könnten das allerdings gute Nachrichten sein: Die Chancen auf Rabatte im Frühjahr steigen.

AUSSICHTEN: Um 5 Grad über dem Normalwert lagen die Temperaturen zuletzt, wie die Meteorologen der Freien Universität Berlin mitteilen. Demnach dürfte der Winter auch mild bleiben: Das gilt als wahrscheinlich, wenn in der ersten Dezember-Hälfte die Temperaturen um 2,5 Grad über dem durchschnittlichen Normalwert liegen und das Wetter durch Tiefs aus Westen bestimmt wird. Beides erfüllt der aktuelle Monat.

Auch die Skigebiete dürften über den ausbleibenden Wintereinbruch wenig erfreut sein.
Auch die Skigebiete dürften über den ausbleibenden Wintereinbruch wenig erfreut sein.

Fotos: dpa/Friso Gentsch (1), dpa/Patrick Seeger (2), dpa/Karl-Josef Hildenbrand (1), dpa/Carmen Jaspersen (1)

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