Das Veilchen-Zeugnis. Versetzt in die 2. Liga!

Susac (li,) und Breitkreuz gehören zu den besten Innenverteidigern der 3. Liga.
Susac (li,) und Breitkreuz gehören zu den besten Innenverteidigern der 3. Liga.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Wie haben sich die Auer Kicker in ihrer starken Aufstiegssaison geschlagen? Wir haben 38 Spieltage Revue passieren lassen. Hier kommt die MOPO24-Einzelkritik der Saison 2015/16.

Martin Männel (37 Spiele/3330 Minuten/0 Tore): Über ihn muss man keine große Worte verlieren. Ein perfekter Kapitän, eine Leitfigur, ein Leistungsträger. Männel war vorher schon ein Großer, nun spielte er seine beste Saison - 1,5.

Calogero Rizzuto (36/3145/0): Besser als sein Vorgänger Fabian Müller. Hinten stets solide, stellte er im letzten Saisonviertel auch seine Fehlerquote im Vorwärtsgang ab. Technisch perfekt, seine Entwicklung ist noch nicht zu Ende - 2,5.

Steve Breitkreuz (36/3240/5): Eine Säule des Aufstiegs. Überzeugte vom ersten Tag an, ließ keine Luft ran, stand mit wenigen Ausnahmen sicher. Schoss zudem fünf ganz wichtige Tore - 1,5.

Adam Susac (32/2808/0): Der perfekte Partner für Breitkreuz. Robust, zweikampfstark. Einer mit viel Ruhe auch in kniffligen Situationen. Ein absoluter Gewinn - 1,5

Sebastian Hertner (31/2734/1): Meist ein zuverlässiger linker Verteidiger, der nach hinten nie viel anbrennen ließ. Will er in Liga 2 auch Stammspieler werden, muss er zwei Dinge tun: Seine regelmäßigen Patzer abstellen und sich mehr nach vorne wagen - 3.

Mit seiner Erfahrung ist Christian Tiffert eine wichtige Stütze für die junge Mannschaft.
Mit seiner Erfahrung ist Christian Tiffert eine wichtige Stütze für die junge Mannschaft.

Julian Riedel (25/1611/0): Meist ein starker Backup, der aber seine besten Spiele in der Innenverteidigung absolvierte. Da war er stark. Auf Außen wirkte er verschenkt - 2,5.

Louis Samson (33/1762/1): Der Junge hat ein riesiges Potenzial. Ab dem zweiten Viertel der Saison meist nur Ergänzung, machte aber seine Sache meist gut. Muss aber noch deutlich ruhiger am Ball werden - 3.

Philipp Riese (37/3239/2): Als Abräumer unverzichtbar. Konnte das Spiel seiner Elf lesen, war vor allem im Rückwärtsgang eine Macht. Kämpferisch und läuferisch ein Aufziehmännlein, das nie müde wurde - 2.

Christian Tiffert (31/2242/0): Wohl der entscheidende Fakt im Aufstiegskampf. Mit ihm in der Startelf verlor Aue nur dreimal. Die Ruhe in Person, der Vater der Boyband. Er gab den Jungen den nötigen Halt. Auch in Liga zwei unverzichtbar - 1,5.

Simon Handle (24/941/1): Er deute immer wieder mal an, was er kann. Schnell, wendig, dribbelstark. Seine Zeit wird noch kommen - 3.

Schlug in der Auer Offensive voll ein: Pascal Köpke.
Schlug in der Auer Offensive voll ein: Pascal Köpke.

Simon Skarlatidis (35/2532/4): Glänzte nicht nur als Frohnatur. War in der ersten Halbserie schon sehr stabil, am Ende der Meisterschaft dann mit ganz starken Auftritten und sehenswerten Toren sowie Vorlagen - 2.

Cebio Soukou (16/824/2): Starker Winterneuzugang. Glänzte vor allem als Vorbereiter. Vor allem mit seiner Technik begeisterte er - 2.

Mike Könnecke (25/1052/1): Schaffte auch dieses Mal den Durchbruch nicht. Mit vier, fünf richtig starken Spielen, aber auch mit zu viel Leerlauf. Wirkte oft verkrampft - 3,5.

Mario Kvesic (31/2055/4): Mal Genie, mal schlampig. Oft der Impulsgeber. Er hatte nur zu viel Licht und Schatten. Aber wenn Licht da war, dann strahlte es ganz hell. Ein Mann mit Zukunft - 2,5.

Nicky Adler (33/2102/6): Ein Mann mit Herz, mit so viel Energie im Spiel. Rannte immer, bis die Luft weg war. Ganz wichtiger Teamplayer - 2,5.

Björn Kluft (11/565/1): Pechvogel, war lange verletzt. Mit sehr gutem Beginn, der nun hoffen lässt - 3,5.

Pascal Köpke (14/828/10): Volltreffer. Als er fit war, ballerte er los und Aue damit in die 2. Liga - 1,5.

Max Wegner (30/2016/4): Schoss wichtige Tore, war aber in der zweiten Hälfte weg vom Fenster. Er wird wiederkommen - 3.

Ohne Wertung: Tom Nattermann (8/265/0); Hakki Yildiz (2/41/0); Pawel Baranwoski (2/159/0); Robert Jendrusch (1/90/0).

Ohne Spiel: Nils Miatke, Mario Seidel, Marcin Sieber, Ömer Yildirim.

Fotos: Picture Point


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