Wer hat den Größten? Der Supermond verzaubert das ganze Land

Dresden - Der "Supermond" hat zahlreiche Fotografen und Himmelsgucker nach draußen gelockt.

Der Mond geht als sogenannter Supermond auf, im Vordergrund sind die Mattielli-Statuen auf der Katholischen Hofkirche in Dresden zu sehen.
Der Mond geht als sogenannter Supermond auf, im Vordergrund sind die Mattielli-Statuen auf der Katholischen Hofkirche in Dresden zu sehen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wirkte der Vollmond etwas größer und heller. 

Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann der Mond der Erde, gemessen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt, bis auf 356.400 Kilometer nahekommen (Perigäum) - und bis zu 406.700 Kilometer von ihr entfernt stehen (Apogäum). 

"Wenn der Mond im Perigäum steht und zugleich die Vollmondphase durchläuft, sprechen wir seit einigen Jahrzehnten – vor allem in den Medien – von einem Supermond, weil die Mondscheibe maximal groß und hell wird" wird der Astronom Manfred Gaida auf der DLR-Homepage zitiert.

Der Supermond geht hinter dem Brandenburger Tor in Berlin unter.
Der Supermond geht hinter dem Brandenburger Tor in Berlin unter.  © Paul Zinken/dpa-zb-Zentralbild/dpa

Stehe der Mond - wie am Dienstagabend - im Perigäum, sei die Fläche der sichtbaren Mondscheibe um 30 Prozent größer als bei einem Vollmond im Apogäum. 

Somit könne auch das weniger geschulte Auge zumindest einen kräftigeren Helligkeitseindruck wahrnehmen, hieß es beim DLR.

"Den Größenunterschied wird das unbewaffnete Auge jedoch kaum bemerken." Der nächste vergleichbare Supermond ist laut DLR im Mai 2021 zu sehen.

Was für ein schöner Moment.
Was für ein schöner Moment.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Auch an der Elbphilharmonie on Hamburg erfreut man sich an dem Spektakel.
Auch an der Elbphilharmonie on Hamburg erfreut man sich an dem Spektakel.  © Axel Heimken/dpa
Der Mond hinter Statuen und Amphoren auf dem Dach der Orangerie in Kassel.
Der Mond hinter Statuen und Amphoren auf dem Dach der Orangerie in Kassel.  © Foto: Uwe Zucchi/dpa

Das Zusammenfallen von Erdnähe und Vollmond bleibt auch der Natur letztlich nicht verborgen. So kommt es nun zu Springfluten und maximalen Gezeitenkräften - und das für ganze drei Tage um die Vollmondzeit. 

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