Wer hat diese Asyl-Thesen in Chemnitz angeschlagen?

Die Chemnitzer Asyl-Thesen.
Die Chemnitzer Asyl-Thesen.

Chemnitz - Im Laufe des Reformationstages wurden an mehreren Gebäuden in Chemnitz Thesenpapiere angeschlagen, auf denen Forderungen zur Asyl-Politik formuliert werden.

Sie richten sich an keinen konkreten Adressaten, lediglich allgemein wird zur deutschen, sächsischen und Chemnitzer Asylpolitik Stellung bezogen.

Auch die Verfasser bleiben im Dunkeln. Lediglich allgemein wird formuliert, es handele sich um Einwohner aus Chemnitz, Einsiedel und umliegenden Gemeinden. Wie viele dies sind, und ob es sich um Vertreter einer Bürgerinitiative oder Ähnlichem handelt, bleibt unklar.

Inhaltlich dreht es sich darum, wo und unter welchen Bedingungen Asylheime errichtet werden sollten, sowie Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen (Sprachkurse), aber auch die Erhöhung des Sicherheitsgefühls, durch die Verstärkung von Polizeistellen.

Die Zettel waren unter anderem an der Ausländerbehörde Chemnitz, dem Busbahnhof, der Tourist-Info, dem Technischen Rathaus, dem Hauptbahnhof, der Knappschaft und an verschiedenen Banken angebracht.


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