Was machen die denn da in der Elbe?

Greenpeace-Anhänger wollen mit ihrer Aktion auf den Klimawandel aufmerksam machen.
Greenpeace-Anhänger wollen mit ihrer Aktion auf den Klimawandel aufmerksam machen.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Für die Naturschützer von Greenpeace ist das ausgetrocknete Flussbett der Elbe in Dresden sinnbildlich für den Klimawandel.

Am Freitag setzten sie deshalb in dem 50-Zentimeter-Rinnsal ein Zeichen für einen besseren Klimaschutz: Mit einer Pegellatte und einem Banner „Klimawandel!“ dokumentierten sie den historisch niedrigen Pegelstand der Elbe.

„Dürren wie im Sommer 2015 nehmen weiter zu und wechseln sich mit verheerenden Hochwassern ab. Zunehmende Wetterextreme sind ein deutliches Zeichen für den globalen Klimawandel“, so Tobias Münchmeyer bei der Greenpeace-Aktion in Dresden.

Der Aktivist stellt klar: „Um die Erderwärmung noch einzudämmen, brauchen wir einen weltweiten Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Laut Deutschem Wetterdienst ist der Boden in Sachsen, Südhessen, großen Teilen Nordbayerns und im südlichen Brandenburg so trocken wie seit über 50 Jahren nicht mehr."

Münchmeyer fordert deshalb, dass beim Weltklimagipfel in Paris im Dezember ein neues Klimaschutz-Abkommen beschlossen werden soll.

„Die Hitzewelle der vergangenen Wochen macht deutlich, dass wir dringend ein Abkommen brauchen.“

Fotos: Andreas Schoelzel/Greenpeace


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