Cool oder geschmacklos? Sophia Thomalla mimt den gekreuzigten Jesus

Leicht bekleidet ließ sich Sophia Thomalla an ein Holzkreuz fesseln.
Leicht bekleidet ließ sich Sophia Thomalla an ein Holzkreuz fesseln.

Berlin/Hamburg - Sophia Thomalla (28) macht das, was ihr gefällt. Verbiegen lassen tut sich die Moderatorin von niemanden. So posiert die Berlinerin sexy verpackt und werbewirksam an einem Kreuz und mimt den sterbenden Jesus. Die BILD hat die Werbeaktion für eine Online-Glücksspielseite begleitet.

Sophia polarisiert mit ihren Aktionen: Entweder zeigt sich sich ganz ungenierte und rekelt sich leicht begleitet vor der Kamera, teilt gegen Übergewichtige aus oder zeigt der Welt dezent den Mittelfinger. Doch hat die 28-Jährige nun den Bogen endgültig überspannt?

Der Grat zwischen Geschmacklosigkeit, Cleverness und politischer Korrektheit war noch nie so schmal, auf dem sich Sophia bewegt. Unter dem Motto "Weihnachten wird jetzt noch schöner" ließ sich das Model ans Kreuz fesseln. Aber warum?

Macht sich die 28-Jährige überhaupt keine Gedanken, dass die Aktion religiöse Menschen in ihrem Glauben verletzten könnte: "Wenn man wie ich in einer Familie aus dem Osten aufgewachsen ist, dann ist die Kirche als Institution oft eben nicht so ein großes Thema wie für andere. Ich respektiere aber jeden, der seine Form des Glaubens lebt", so Sophia zur BILD.

Erste harsche Kritik ließ nicht lange auf sich warten. So äußerte sich Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, zur Zeitung sehr erbost über die gekreuzigte Moderatorin: "Das ist nicht einmal Kunst. Nur geschmacklos und dumm. Andere Künstler haben schon viel intelligenter mit diesem Tabubruch gearbeitet. Es ist erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können."

Auch auf Instagram teilte sie einen Schnappschuss von den Aufnahmen für die Glücksspielseite. Ihre Fans nehmen die Werbeaktion ihr ebenfalls ziemlich übel: "Tiefer kann man nicht mehr sinken", "Widerlich, aller unterste Schublade" oder "No Go!" finden sich in den Kommentaren wieder.

Damit droht womöglich der nächste große Shitstorm für die schöne Berlinerin.