Ökologisch und lecker! Sachse bringt essbaren Trinkhalm auf den Markt

Jungunternehmer Konstantin Neumann (20) mit einem seiner essbaren Trinkhalme.
Jungunternehmer Konstantin Neumann (20) mit einem seiner essbaren Trinkhalme.  © Peter Zschage

Werdau - Ob Cocktail oder Sommerlimonade - mit einem Trinkröhrchen wird der kühle Genuss erst perfekt.

Mit einer pfiffigen Idee verwandelt Konstantin Neumann (20) den Plastikhalm in eine leckere Knabberei: Ein Teig aus Apfeltrester wird mit einer Nudelmaschine zu Röhren gepresst. Das Patent für den Knabber-Spaß ist schon angemeldet.

"Wer reinbeißt, wird an Apfelringe erinnert. Wahlweise gibt die essbaren Röhrchen auch in Erdbeer- oder Zitronengeschmack", so der Jungunternehmer, der in Stuttgart Lebensmittelwissenschaften studiert und sich parallel seine eigene Firma aufbaut.

Konstantin Neumann ist vom Erfolg der Idee, die auf das Forschungsprojekt einer Karlsruher Studentengruppe zurückgeht, überzeugt: "Essbare Trinkhalme sollen so selbstverständlich werden, wie der Keks zum Kaffee. Sie schmecken lecker, sind gesund und vermeiden Müll." Die ersten 15.000 Stück wurden am Deutschen Lebensmittelinstitut hergestellt. "Mehrere Hotelketten, Bars und Diskotheken testen sie gerade", so der Jungunternehmer.

Die essbaren Trinkröhrchen kosten je nach Abnahmemenge zwischen 0,16 und 0,29 Euro pro Stück und können online bestellt werden.

Und wenn das Cocktailglas leer getrunken ist, kann der Trinkhalm einfach aufgegessen werden.
Und wenn das Cocktailglas leer getrunken ist, kann der Trinkhalm einfach aufgegessen werden.  © Peter Zschage

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