Werfer-Elite sorgt für Olympia-Glanz in Thum

Die 30-jährige Schwanitz wuchtete die Kugel gleich im ersten Versuch auf die Siegweite von 19,33 m
Die 30-jährige Schwanitz wuchtete die Kugel gleich im ersten Versuch auf die Siegweite von 19,33 m  © Klaus Jedlicka

Thum – Der 13. Werfer-Tag in Thum hatte es in sich! Zahlreiche Teilnehmer der Spiele von Rio 2016 sorgten beim diesjährigen Meeting in der erzgebirgischen Kleinstadt für olympisches Flair. Die großen Gewinner: Ein Olympiasieger, eine Lokalmatadorin und ein Spielverderber aus Tschechien.

Kurz nach 21.30 Uhr zerschnitt am Freitagabend die letzte Kugel die kühle Abendluft des Erzgebirges. Der Absender, Tomas Stanek, erreichte nicht die beste Weite. Musste er auch nicht! Bereits zuvor hatte der Tscheche vor über 1.000 Zuschauern die Kugel 21,26 m weit aus dem Ring gestoßen.

Tagesbestweite - David Storl biss sich daran vergebens die Zähne aus. 20,80 m und Rang drei standen unterm Strich für den Olympia-Siebenten.

Besser machte es Christina Schwanitz vom gastgebenden LV 90 Erzgebirge. Die 30-Jährige wuchtete die Kugel gleich im ersten Versuch auf die Siegweite von 19,33 m. „Ich komme her um Leistung zu zeigen“, so Schwanitz. Zuvor hatte sie sich traurig gezeigt, dass ihr sechster Platz bei Olympia nicht gewürdigt wurde. „Die Leute klopfen mir auf die Schulter, sagen, ich soll nicht traurig sein. Das finde ich schade, denn Olympia-Sechste zu sein, ist ein gutes Ergebnis“, meinte Schwanitz.

Eine Punktlandung auf Platz eins in Rio und in Thum legte Thomas Röhler hin. Der 24-Jährige vom LC Jena schleuderte den Speer auf 86,25 m.

Im Diskus erfolgreich war Nadine Müller aus Leipzig, die mit 60,39 m in ihrer Disziplin die größte Weite erzielte. 

Der 24-jährige Röhler vom LC Jena schleuderte den Speer auf 86,25 m.
Der 24-jährige Röhler vom LC Jena schleuderte den Speer auf 86,25 m.  © Klaus Jedlicka

Titelfoto: Klaus Jedlicka


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