Jetzt geht's unseren Gänsen an den Kragen

Der Herr der Gänse, Lorenz 
Eskildsen von der gleichnamigen Farm in Wermsdorf.
Der Herr der Gänse, Lorenz Eskildsen von der gleichnamigen Farm in Wermsdorf.  © Thomas Türpe

Wermsdorf - Der heilige Martin naht. Für die Menschen bedeutet das Lampion-Umzug und Gansessen, für die Tiere den Abschied vom irdischen Leben. Dafür schließen sich sogar katholische und evangelische Christen zusammen ...

So werden auf der Eskildsen-Farm im nordsächsischen Wermsdorf pro Tag 500 Gänse geschlachtet. Der Zucht-Betrieb ist nach eigenen Angaben der größte seiner Art im Freistaat.

Interessant und makaber zugleich: Die Lebensgeschichte eines jeden Tieres kann auf einem Packungs-Code elektronisch nachvollzogen werden. Insgesamt züchtete der Hof 2017 rund 15.000 Tiere.

Landesweit wuchsen nach Angaben des Geflügelwirtschaftsverbandes Sachsen mehr als 100.000 Gänse heran. 85 Prozent der von Sachsen verspeisten Gänse kommen jedoch aus dem Ausland - meist aus Polen und Ungarn.

Parallel wird in ganz Sachsen gefeiert, zum Teil bereits Freitagabend: In der Leipziger (neue Propsteikirche) und in der Dresdner City (Centrum-Galerie und Haus der Kathedrale). Einer der größten Umzüge in Sachsen gibt es am Samstag in Chemnitz (Start Theaterplatz).

Dort wieder besonders willkommen sind Flüchtlingskinder. Zwickau feiert in der Hauptstraße und im Dom St. Marien. Allen Festen gemein ist, dass für Bedürftige gesammelt wird.

Für den Martinstag wurden massenweise Gänse gezüchtet.
Für den Martinstag wurden massenweise Gänse gezüchtet.  © DPA
In der Leipziger Probsteikirche wird bereits am Freitag gefeiert.
In der Leipziger Probsteikirche wird bereits am Freitag gefeiert.  © DPA

Titelfoto: Thomas Türpe


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