Flammeninferno vernichtet Sägewerk: Lagerhallen brennen bis auf Grundmauern nieder

Langenbach/Hachenburg - Bei einem Großfeuer in einem Sägewerk in Langenbach bei Kirburg sind am Dienstag zwei Hallen zerstört worden.

Die Löscharbeiten dauerten bis zum Mittwochmorgen an.
Die Löscharbeiten dauerten bis zum Mittwochmorgen an.  © DPA

Die Gebäude brannten komplett ab. "Die Hallen sind verloren", sagte Feuerwehrsprecher Henrik Gelhausen.

Zunächst war nur eine Halle betroffen, dann griffen die Flammen auch auf das ebenfalls mit Holz gefüllte Nachbargebäude über, wie die Polizei in Hachenburg berichtete.

Die Landesstraße 285 wurde zwischen Friedewald und Kirburg voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten Umleitungen nehmen.

Nach Angaben der Feuerwehr vor Ort wurde niemand verletzt. Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor.

Am späten Abend war das Feuer unter Kontrolle, die Löscharbeiten sollten laut Gelhausen aber noch mindestens bis in den Morgen andauern.

Am Abend waren noch 80 bis 100 Feuerwehrleute im Einsatz, sie wurden schrittweise durch andere Kollegen abgelöst. Erschwert wurde der Einsatz dadurch, dass nicht genug Löschwasser verfügbar war.

Rund 100 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an.

Löscharbeiten in Sägewerk dauern nach Großbrand an

Update 10:45 Uhr: Nach einem Großbrand in einem Sägewerk in Langenbach im Westerwald haben die Löscharbeiten am Mittwoch weiter angedauert. Die Feuerwehr bekämpfte nach eigenen Angaben noch vereinzelte Glutnester und war mit rund 50 Kräften im Einsatz.

Bei dem Feuer sind am Dienstag zwei Hallen zerstört worden. Die Gebäude brannten innerhalb weniger Minuten komplett ab. Laut Feuerwehr vor Ort hatte ein Radlader Feuer gefangen. Zunächst war nur eine Halle betroffen, dann griffen die Flammen auch auf das ebenfalls mit Holz gefüllte Nachbargebäude über, wie die Polizei in Hachenburg berichtete.

Die Landesstraße 285 wurde zwischen Friedewald und Kirburg voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten Umleitungen nehmen. Die Löscharbeiten und die Straßensperrung sollten noch bis zum Mittwochnachmittag andauern. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt.

Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor. Auch die Höhe des Schadens war nicht bekannt. Insgesamt kämpften rund 250 Einsatzkräfte gegen die Flammen an.

Das Feuer zerstörte die Lagerhallen komplett.
Das Feuer zerstörte die Lagerhallen komplett.  © DPA

Titelfoto: DPA

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