Wie lange hält das Schietwetter in Hamburg noch an?

Hamburg - Regen und dazu "'n büschn Wind" - das Schietwetter hat Hamburg seit Tagen fest im Griff. Keine Spur von einem Winter mit Schnee und Eis.
Trotz des Regens lockt die Elbphilharmonie Besucher an.
Trotz des Regens lockt die Elbphilharmonie Besucher an.  © dpa/Axel Heimken
Das derzeitige Wetter macht den Rekord-Sommer im Norden mitsamt der monatelangen Dürre fast vergessen.

Überall sammeln sich große Pfützen auf dem Asphalt. Der Regenschirm ist wieder zum Alltagsbegleiter Nummer eins geworden.

Schnee gab es diesen Winter im Norden nur für wenige Stunden - ganz im Gegensatz zu den Schneemassen im Alpenraum.

Frost fehlt ebenso. Die Natur zeigt sich verwirrt: Mancherorts im Norden blühen bereits Weiden, Haselnüsse, Schneeglöckchen - viel zu früh!

Teilweise fliegen erste Pollen durch die Luft. Die Belastung ist zwar gering, doch besonders sensiblen Allergikern ist keine winterliche Auszeit vergönnt.

Wie geht es weiter? Spoiler: Die kommenden Tage bringen keine große Änderung beim Wetter im Norden, nachts wird es aber deutlich kälter.

Passanten wappnen sich mit Regenschirmen gegen das Wetter an den Landungsbrücken in Hamburg.
Passanten wappnen sich mit Regenschirmen gegen das Wetter an den Landungsbrücken in Hamburg.  © dpa/Axel Heimken

Immerhin wird es am Montag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an der Ostsee sonnig, im Binnenland wechseln sich Wolken und Sonne ab, nur an der Nordsee gibt es einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer.

Die maximale Tagestemperatur beträgt 4 bis 6 Grad. Dazu gibt es weiter kräftige bis stürmische Böen. An der See sind vereinzelt noch schwere Sturmböen möglich.

In der Nacht von Montag auf Dienstag liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Es kann also glatt werden!

Die Verschnaufpause vom Schietwetter ist aber nur kurz.

Während die Nacht meist trocken ist, beginnt der Dienstag mit leichtem Regen, der sich von Nordwesten ausbreitet, und ein bisschen Wind - teilweise sind wieder stürmische Böen möglich.

Bis zum Abend steigen die Temperaturen auf 7 Grad. In der Nacht kühlt es sich auf 5 Grad ab, dazu gibt es zeitweise Regen.

Auch am Mittwoch soll es in Hamburg und Schleswig-Holstein bei 8 Grad ab und an Regen oder Nieselregen geben. Der Wind bleibt frisch bis böig, an den Küsten stürmisch.

Die Nacht zum Donnerstag geht weiter mit - vielen Wolken und Regen. Die Tiefstwerte liegen laut DWD bei 3 Grad.

Nach der aktuellen Prognose des DWD wird es dann zum kommenden Wochenende kälter. Nachts kann es Frost bis zu -5 Grad geben.

Der Trend sieht bis Ende Januar zumindest in den Nächten frostige Temperaturen bevor. Ob es dazu auch Schnee gibt, steht derzeit nicht fest.

Update, 14.15 Uhr: Schneeschauer

Am Montag hat es in Norddeutschland wie hier im schleswig-holsteinischen Gnutz immer wieder Schneeschauer gegeben.
Am Montag hat es in Norddeutschland wie hier im schleswig-holsteinischen Gnutz immer wieder Schneeschauer gegeben.  © dpa/Carsten Rehder

Die angekündigten Schneefälle beschränken sich nicht nur auf die Nordseeküste.

Es gibt immer wieder Schneeschauer in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Das sagt nun auch eine überarbeitete Version des Wetterberichts des DWD voraus.

Die weiße Pracht bleibt aber nur selten liegen, dazu ist es zu warm.

Im Verlauf des Montags hält der Wechsel aus Sonne und Wolken mit gebietsweisen Schnee- oder Schneeregenschauern an. Die Tageshöchstwerte liegen bei 4 Grad. Der Wind bleibt weiter kräftig.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken, Screenshot/Wetteronline

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