Schon jetzt ist es zu trocken und zu warm!

Deutschland - Sie vertreibt auch in den kommenden Tagen die letzten trüben Wintergedanken und macht dank viel Sonne und warmen Temperaturen Platz für Frühlingsgefühle!

Sonne satt dank Hoch Hannelore...
Sonne satt dank Hoch Hannelore...  © 123/DWD

Aber wie wird der Rest vom Frühling? Ob uns noch Kälteeinbrüche, Hitzewellen oder jede Menge Regentage erwarten, haben wir in Erfahrung gebracht.

Keine Angst, die aktuelle Sonnenlaune bleibt uns noch eine Weile erhalten. In den kommenden zwei Wochen ist Hoch „Hannelore“ nämlich noch äußerst aktiv.

„Bis etwa Mitte oder Ende nächster Woche bleibt es warm und meist sonnig“, sagt Jens Öhmichen (50) vom Deutschen Wetterdienst. „Sonntag beziehungsweise Montag wird es zwar einen kurzen Temperatursturz geben, denn dann zieht ein kleines Tiefdruckgebiet aus Norden herein und verdrängt ‚Hannelore‘ Richtung Westen. Das hält aber nur kurz an.“

Allerdings bringt das Tiefdruckgebiet nicht nur kühlerer Luft, sondern auch Niederschlag mit sich. Kleingärtner, sammelt das Nass! Es kommen Zeiten ohne Regen...

Frühlingszeit ist Pflanzzeit: Gärtner Markus Zülchner (37) zeigt Frühblüher auf der Chemnitzer Frühlingsmesse.
Frühlingszeit ist Pflanzzeit: Gärtner Markus Zülchner (37) zeigt Frühblüher auf der Chemnitzer Frühlingsmesse.  © Sven Gleisberg

Generell erwarten uns in den kommen Tagen jede Menge Sonnenstunden und warme Temperaturen. „Ab 15 Grad bis hin zu 18, in einigen Gebieten Deutschlands sogar bis zu 20 Grad sind realistisch“, so der Meteorologe. Was uns alle freut, lässt die Wetterstatistiker allerdings aufhorchen:

„Insgesamt ist es aktuell deutlich zu warm für diese Jahreszeit“, stellt Öhmichen fest. „Normal wären 10 bis 12 Grad aktuell.“

Der Meteorologe gibt aber dennoch Entwarnung. „So große Schwankungen sind nicht unüblich für den Frühling.“ Betrachtet man die Wetter-Statistiken der letzten zehn Jahre fällt auf, dass nur in einem einzigen Jahr die Temperaturmittelwerte eingehalten wurden. In den restlichen neun Jahren war es stets deutlich wärmer. Laut dem Portal wetter.com beträgt die Durchschnittstemperatur im deutschen Frühling bei 7,7 Grad. Dieser Wert bezieht sich auf den Referenzzeitraum der Jahre 1961 bis 1990. 2018 war der Frühling mit durchschnittlich 10,3 Grad somit 2,6 Grad zu warm.

Noch wärmer war es bei uns nur im Frühjahr 2007

Im April kann’s dann übrigens, wie typisch für diesen Monat, extrem wechselhaft werden. Kaltluftvorstöße, Nachtfrost und sogar nochmal ein bisschen Schnee - alles möglich. Oder eben auch nicht... Es heißt ja nicht umsonst Aprilwetter. „Eine langfristige Prognose abzugeben, ist aber kaum möglich. Da müssen wir uns überraschen lassen“, so Jens Öhmichen.

Die Wahrscheinlich für Schnee zu Ostern (18. Bis 22. April) ist in diesem Jahr übrigens recht unwahrscheinlich.

Auch das "Kachelmann-Wetter" sagt Schönes voraus:

Titelfoto: 123/DWD

Mehr zum Thema Wetter:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0