Von wegen Frühling! Schnee, Schnee, Schnee...

Chemnitz - In Deutschland sind sie angekommen - die Eisheiligen. Und am heutigen Dienstag gab's besonders in Sachsen noch mal die volle Kältedröhnung!

Auf dem Fichtelberg im Erzgebirge gab es nochmals Schnee!
Auf dem Fichtelberg im Erzgebirge gab es nochmals Schnee!  © Bernd März

Dienstagnachmittag tobten Schneeflocken im Erzgebirge. In tiefer gelegenen sächsischen Städten gab's intensive Regen- und Graupelschauer bei kaltem Wind meist aus Nord... Der Frühling 2019 zeigte sich bisher nicht von seiner goldigsten Seite.

Im Erzgebirge brachte ein fetter Schauer nicht nur Graupel, sondern auch fast zwei cm Neuschnee innerhalb kurzer Zeit. Das ist selbst fürs Erzgebirge Mitte Mai sehr ungewöhnlich.

Von Ostern bis Oktober - sagt man - sind Sommerreifen wichtig. In diesem Jahr scheint diese Regel nicht stimmig. Also mussten Autofahrer plötzlich auf schneebedeckten Straßen mit Glätte rechnen. Starker Schneefall verschluckte so manchem die Sicht. Solchen Starkschneefall vom Nachmittag ist schon eine Ausnahme!

Seht selbst: Es frieren selbst die Stiefmütterchen... Auf dem Fichtelberg kämpften sich Radfahrer mühevoll auf den Berg. Dort angekommen in kurzen Hose und mit Sonnenbrille fanden sie eine schneebedeckte Landschaft vor.

Ein Radfahrer sagt dazu: "Erst gab es nur Graupelschauer, die letzten zehn Kilometer gab's Schneefall. Das Wort Sch... nimmt man eigentlich nicht in den Mund, aber es ist wirklich Scheiße." Irgendwie hat er recht, oder?

Und wie geht's mit dem Wetter in Deutschland weiter?

Das fragen sich viele: Wo bleibt der Frühling 2019?
Das fragen sich viele: Wo bleibt der Frühling 2019?  © Bernd März

Nun geht's endlich bergauf mit den Temperaturen: Schon ab Donnerstag wird's deutlich milder, aber auch weiterhin wechselhaft.

Das Wochenende soll dann nahezu sommerlich-warmes Wetter mit Sonne bringen. Allerdings müssen wir laut >> wetteronline.de mit kräftigen Gewittern rechnen.

Am heutigen Dienstag soll es die wohl letzte verbreitet frostige Nacht vorm Sommer geben. Nach einem kalten Morgen erwärmt die Sonne die Luft am Rhein bis auf 17 Grad. Mit jedem Kilometer weiter nach Osten wird es wolkiger und kühler.

Von der Oder bis nach Oberbayern bleibt es trüb, teils nass und mit 7 bis 10 Grad empfindlich frisch. Im Bayerischen Wald und in den Alpen ist sogar bei 5 Grad Schluss. Es weht überall ein frischer Nordostwind.

Donnerstag ziehen dann aus Osten dichte Wolken auf. Diese sollen vor allem im Norden und Osten sowie Richtung Alpen Regen mit sich tragen. Im Westen trübt es nach sonnigem Start im Verlauf ebenfalls ein. Die Temperaturen klettern auf 10 bis 18 Grad.

Die Luft fühlt sich aber dennoch überall deutlich milder an. An der Ostsee frischt der Nordostwind stürmisch auf, in den anderen Landesteilen flaut er dagegen ab.

Und das Beste zum Schluss: Zum Wochenende steigen die Temperaturen auf sommerliche Werte zwischen 20 und 26 Grad an. Nach freundlichen Vormittagen entwickeln sich im Tagesverlauf aber regional kräftige Gewitter, auch Unwetter sind möglich.

Eiskalte Impressionen vom Fichtelberg!

Vom Schnee überraschter Radfahrer.
Vom Schnee überraschter Radfahrer.  © Bernd März
Hier wären Winterreifen angebracht...
Hier wären Winterreifen angebracht...  © Bernd März

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