Zwei Gesichter am Muttertag: Hier wird es richtig ungemütlich

Deutschland - Am Sonntag ist Muttertag - und der wird in Teilen Deutschlands nicht sonderlich schön. Schwere Gewitter und Starkregen dürften die Laune trüben. Wer im Nordosten wohnt, darf hingegen Outdoor-Aktivitäten planen.

Das Wetter in Deutschland zeigt am Muttertag zwei Gesichter. (Symbolbild)
Das Wetter in Deutschland zeigt am Muttertag zwei Gesichter. (Symbolbild)  © Screenshot Wetter.com, 123RF

Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss im Zuge der Unwetter auch mit Hagelkörnern in einer Größe von rund zwei Zentimetern sowie Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Die höchste Wahrscheinlichkeit für die unwetterartigen Gewitter besteht laut den Meteorologen dabei von der niederländisch-deutschen Grenze in einem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen über Nordrhein-Westfalen und Hessen hinweg bis zum Alpenrand.

Durch die wiederholten Unwetter über ein und demselben Gebiet bestehe vor allem die Gefahr von Starkregen. In kurzer Zeit könnten lokal etwa 30 Liter pro Quadratmeter und damit über mehrere Stunden hinweg bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, teilte der Wetterdienst mit. Das könne auch zu kleinräumigen Überflutungen führen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten - zumindest für alle, die nordöstlich des Unwetterbandes wohnen.

So wird Nordosten nach Angaben des DWD am Muttertag voraussichtlich von dem schlechten Wetter verschont bleiben. Es seien viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 28 Grad zu erwarten. Wer also in Hamburg, Berlin oder Leipzig den Sonntag plant, der darf sich glücklich schätzen - und schon mal entsprechende Outdoor-Aktivitäten für den Sonntag planen.

Auch im äußersten Südwesten wird es zwar viele Wolken und etwas Regen geben, von größerem Unheil bleiben die Bewohner am Muttertag aber auch hier verschont.

In der Nacht zum Montag werden sich die Gewitteraktivität dann jedoch voraussichtlich in genau diese Region verlagern. Zum Start in die neue Woche müsse folglich dort dann mit teils kräftigen gewittrigen Regenfällen gerechnet werden.

Erst vor zwei Tagen waren Gewitter über Deutschland hinweg gezogen. Das Hoch "Roland" konnte im Anschluss zwar für etwas Ruhe und Sonnenstrahlen sorgen, hat aber am Sonntag stellenweise keine Chance gegen das schlechte Wetter.


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