Dauerregen! Muss auch Sachsen mit Katastrophen-Alarm rechnen?

Regen ist in diesem Sommer leider ein ewiger Begleiter. Auch die nächsten Tage.
Regen ist in diesem Sommer leider ein ewiger Begleiter. Auch die nächsten Tage.  © DPA

Dresden - Sorgenkind "Wetter" verhagelt uns diesen Sommer so richtig die Ferien. Doch während uns seit Tagen die Unwetter- und Hochwasser-Meldungen aus ganz Deutschland erreichen - in Sachsen blieb es bisher relativ ruhig. Bleibt das so?

Noch herrschen in vielen Teilen des Landes Warnungen vor Dauer- und/oder Starkregen, Flüsse treten über die Ufer, in Berlin laufen beispielsweise immer wieder U-Bahnschächte voll Wasser. In Dresden haben aber offenkundig die meisten Bewohner ihre Teller in den vergangenen Tagen leer gegessen. Der Regen hält sich vergleichsweise in Grenzen, auch wenn es seit Tagen kaum mal einen Sonnenstrahl zu erhaschen gibt.

Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleiben für Sachsen auch für die nächsten Stunden überschaubar. Laut dem DWD herrscht aktuell lediglich im Südwesten Stufe zwei (von vier). Das heißt, man müsse mit "markantem Wetter" rechnen. Unwetter? Höchst unwahrscheinlich. Für den Rest Sachsens wurde keine Warnung ausgesprochen. Auch der Elbe geht es soweit gut. Eine Hochwasserwarnung gibt es derzeit nicht und ist erst einmal auch nicht zu erwarten.

Warnstufe 4 in Hildesheim! Hier ist alles überschwemmt. Mit solchen Zuständen müssen die Sachsen momentan jedoch noch nicht rechnen.
Warnstufe 4 in Hildesheim! Hier ist alles überschwemmt. Mit solchen Zuständen müssen die Sachsen momentan jedoch noch nicht rechnen.  © DPA

Der Pegel liegt am Mittwochnachmittag bei knapp unter 100 cm, was noch immer im niedrigen Bereich ist.

Den Regen werden wir allerdings - und das ist die schlechte Nachricht - nicht so bald los. Noch bis Donnerstagfrüh (6 Uhr) gilt die Warnung vor Dauerregen. Bis dahin werden also noch so einige Liter vom Himmel fallen, voraussichtlich 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter. In den sogenannten Staulagen müsse sogar mit Wassermengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter gerechnet werden.

Im restlichen Freistaat regnet es ebenfalls immer wieder. Erst zum Freitagabend hin dürften sich die Regenwolken weitestgehend verabschiedet haben.

Hoffen wir, dass sich der Wettergott am Wochenende von seiner besseren Seite zeigt und uns wenigstens an unseren freien Tagen mit Sonnenschein und warmen Temperaturen versöhnt.


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