Dürre bis September? Jörg Kachelmann sehr besorgt wegen Wetter-Verschärfung

Netz - Ganz Deutschland ächzt unter den sommerlichen Temperaturen und sehnt Abkühlung durch Regen herbei. Da dieser in vielen Regionen ausbleibt, stellt Meteorologe Jörg Kachelmann (60) eine vernichtende Prognose.

Jörg Kachelmann (60) teilte bereits vor Kurzem ordentlich gegen die Medien aus.
Jörg Kachelmann (60) teilte bereits vor Kurzem ordentlich gegen die Medien aus.  © DPA

Die Hitzewelle hat insbesondere die Landwirtschaft in diesem Sommer schwer getroffen. Viele Bauern müssen mit Ernteausfällen rechnen, zahlreiche Felder gingen aufgrund der Trockenheit in Flammen auf. Auch die Waldbrandgefahr ist immer noch extrem hoch.

Geht es nach Jörg Kachelmann, wird sich dies in den kommenden Wochen auch nicht ändern.

"Nach der neuen 46-Tage-Vorhersage des @ECMWF würde sich die Dürre bei uns bis Mitte September laufend verschärfen. Es ist ein experimentelles Produkt, aber das beste derartige weltweit und sehr beunruhigend", postete der Journalist auf Twitter unter eine Grafik des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage.

Anhand der 46-Tage-Prognose der Experten macht uns Kachelmann wenig Hoffnung auf Regenfälle. Da der TV-Moderator sogar von einer "Verschärfung" spricht, droht Fauna, Flora und den Menschen womöglich noch größeres Ungemach als in den bisherigen Sommermonaten.

Dieses Gefühl haben natürlich auch die Twitter-User: "Bis Mitte SEPTEMBER? Mir rechts... ich zieh auf den Mars, da haben se Wasser gefunden. Oder ich zieh in meinen Kühlschrank", Das Verfahren klingt gut - das Ergebnis nicht...", "Also auf eine Verschärfung der Dürre kann ich gerne verzichten", sind viele wirklich besorgt.

Jörg Kachelmanns Einschätzung zufolge hält die extreme Trockenheit weiter an.
Jörg Kachelmanns Einschätzung zufolge hält die extreme Trockenheit weiter an.  © DPA / Bildmontage

Jörg Kachelmann wäre jedoch nicht er selbst, wenn er die Leute in den Sozialen Medien nicht auch noch ein wenig belehren würde.

"Dürre ist nicht Hitze", kommentiert der Wetterexperte, der erst vor einigen Tagen eine große Abrechnung gegen die Berichterstattung der Medien losgelassen hatte.

Damals hatte der 60-Jährige mit dem Mythos der "Mittagshitze" aufgeräumt und erklärt, dass es im Sommer in den frühen Abendstunden am wärmsten sei.

Für die vergangenen Tage bestätigt der Deutsche Wetterdienst die Einschätzungen Kachelmanns. Nach Angaben des DWD war der Juli 2018 deutlich zu heiß, lieferte viel Sonnenschein und ein deutliches "Niederschlagsdefizit".

Am trockensten war es demzufolge vor allem im Norden und Osten Deutschlands. Glück hatte der Süden, der etwas häufiger von Dauerregen und Gewittern heimgesucht wurde.


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