Wind und Wetter: Im Norden bleibt es weiterhin stürmisch und regnerisch

Kiel - Nachdem es im Norden Deutschlands in der Nacht von Freitag auf Samstag schon wieder zahlreiche Sturmschäden gab, sorgt ein lebhafter Westwind am Wochenende erneut für einen ziemlich stürmischen Schwung frischer Meeresluft.

Wellen peitschen bei einer Sturmflut im Januar über die Seebrücke des Ostseebads Zinnowitz.
Wellen peitschen bei einer Sturmflut im Januar über die Seebrücke des Ostseebads Zinnowitz.  © DPA

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, zieht heute Nachmittag die Warmfront eines Tiefs bei Irland auf und überquert bis Sonntagfrüh Norddeutschland.

Das heißt: Es wird wieder sehr windig oder sogar stürmisch und das besonders im nördlichen Binnenland und an der Ostseeküste.

An der See gibt es zunächst starke Windböen, die im Laufe des Nachmittags erneut auffrischen. Ab dem Abend kann es an den Küsten sowie im nördlichen Inland auch stürmische Böen um die 70 km/h geben.

In der Nacht zu Sonntag müssen sich auch die Menschen an der Nordsee dann ebenfalls wieder auf Sturmböen einstellen, die mit bis 85 km/h über das Land fegen und an exponierten Küstenabschnitten als orkanartige Böen aufschlagen können.

Bis zum Sonntagvormittag soll außerdem eine Kaltfront nachfolgen. Das könnte in Nordseenähe und im Nordwesten auch wieder stürmische Böen bedeuten, wobei die Temperaturen voraussichtlich maximal um die 3 bis 5 Grad liegen.

Titelfoto: DPA

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