Gewaltige Orkanböen mit bis zu 100 km/h! Sturm verhagelt Sachsen den Rosenmontag

Leipzig - Sturmtief "Bennet" hat in Sachsen viele Bäume umgeweht und landesweit Behinderungen im Verkehr verursacht.

Der Rosenmontagsumzug fiel vielerorts ins Wasser. Deutschlandweit flüchteten die Narren vor Regen und Sturm.
Der Rosenmontagsumzug fiel vielerorts ins Wasser. Deutschlandweit flüchteten die Narren vor Regen und Sturm.  © DPA

Immer wieder mussten Straßen vorübergehend zum Teil gesperrt werden, um die Schäden zu beseitigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge nicht verletzt.

Auf dem Fichtelberg wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen (TAG24 berichtete). In den Abendstunden und der Nacht müsse mit einer zweite "Sturmwelle" gerechnet werden, hieß es.

In Chemnitz waren die Beamten zu einem Museum geeilt, weil sie einen Einbruch vermuteten. Von Kunstdieben war aber keine Spur. Es sei wohl der Sturm gewesen, der die Alarmanlage aktiviert habe, hieß es.

Zudem wurden in der Stadt der Jahrmarkt, dessen Verkaufsstände im Zentrum am Rathaus aufgebaut waren, sowie der Tierpark und das Wildgatter wegen des stürmischen Wetters geschlossen.

Laut Wetterdienst in Leipzig muss auch in den Nachtstunden weiter mit Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde in den Spitzen sowie mit Schauern gerechnet werden. Der Sturm führt kältere Luft mit. Oberhalb von 600 Meter könnten die Schauer daher auch in Form von Schnee niedergehen, hieß es.

>> Auch in Sachsen-Anhalt führten die Orkan-Böen zeitweise zu Chaos (TAG24 berichtete). <<

Umgestürzte Bäume, ein aus der Spur geworfener Lastwagen und ein zertrümmerter Bus: Sturm "Bennet" hat auch in >> Thüringen Unfälle und Schäden verursacht. Zudem blieben die Pforten des Erfurter Zooparks sowie die von zahlreichen Friedhöfen in Gera geschlossen.

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