Salzen gegen die Mega-Hitze: Fährt in Dresden bald der Winterdienst?

Dresden - Hitze kurios: In immer mehr Städten rückt der Winterdienst auch bei größter Sommerhitze aus - um Kalkstein oder Salz zu streuen. So sollen Hitzeschäden vermieden werden. Auch eine Lösung für Dresdner Straßen?

Große Hitze verursacht immer wieder Schäden im Asphalt.
Große Hitze verursacht immer wieder Schäden im Asphalt.  © dpa/Rene Priebe

Gestreut und gesalzen wird aktuell in den Niederlanden, aber auch in Gemeinden rund um Düsseldorf. Vor allem die Niederländer schwören seit Jahren auf Streusalz mitten im Sommer.

Das Salz soll Wasser aufnehmen, welches sonst in den Asphalt versickern würde und die Straßendecke aufplatzen lassen kann.

"Schon aus Umweltgründen ist so ein Vorgehen für uns keine Option", so Sprecherin Isabel Pfeiffer vom Landesamt für Verkehr. Auch in Dresden beschränken schon Umweltschutzauflagen das Salzen. Rund 75 Kilometer müssen ohne Streusalz auskommen.

Zum Beispiel entlang von Stübelallee, Reichenbachstraße und Zschonergrund dürfte ohnehin nicht mit Salz gestreut werden. Zudem sind bisher keine hitzebedingten Straßenschäden bekannt.

Vor allem in den Niederlanden, hier in Noordenveld, wird im Hochsommer gestreut. So sollen Hitzeschäden vermieden werden.
Vor allem in den Niederlanden, hier in Noordenveld, wird im Hochsommer gestreut. So sollen Hitzeschäden vermieden werden.  © twitter/noordenveld

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