Wetter in NRW außer Kontrolle? So sieht Klimawandel aus!

Köln/Essen/NRW - Das Wetter im April in Nordrhein-Westfalen war deutlich wärmer und trockener als in den zurückliegenden Jahren.

In der Flora in Köln blühten im April die Tulpen.
In der Flora in Köln blühten im April die Tulpen.  © DPA

Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,3 Grad und damit über dem langjährigen Mittel von 7,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst berichtete.

Viel Regen fiel nicht: Im Schnitt verzeichneten die Messstationen in Nordrhein-Westfalen nur rund 30 Liter Niederschlag.

Im Vergleichszeitraum 1961-1990 war es mit 62 Litern mehr als doppelt so viel.

Auch die Sonne schien deutlich mehr als früher üblich, nämlich 215 Stunden. Der Vergleichswert liegt hier bei 148 Stunden.

Der Präsident des Deutschen Wetterdienstes, Prof. Gerhard Adrian, kommentierte das Deutschlandwetter im April mit den Worten: "Wir können jetzt den Klimawandel live erleben."

Und weiter: "Der April 2019 ist hierzulande der 13. zu warme Monat in Folge. Das hat es in Deutschland seit 1881 noch nie gegeben."

Das prächtige Blumenmeer in der Flora in Köln gab es auch wegen der kräftigen Sonne.
Das prächtige Blumenmeer in der Flora in Köln gab es auch wegen der kräftigen Sonne.  © DPA

Titelfoto: DPA

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