Wetter-Chaos in Deutschland: Starkregen und Böen erwartet, Verletzte im Süden!

Offenbach - Ungewöhnlich warme Temperaturen und sehr viel Regen - dieses Wetter kommt zu Beginn der Woche auf Deutschland zu.

Das Wetter am Sonntag ist der Vorbote für den Wochenanfang. Nass und stürmisch wird es.
Das Wetter am Sonntag ist der Vorbote für den Wochenanfang. Nass und stürmisch wird es.  © Screenshot/wetteronline.de

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mitteilte, sorgt die Warmfront von Tief "Ottilia" am Montag vor allem in der Mitte und im Süden des Landes für teils kräftigen Regen.

In den Staulagen der Mittelgebirge und der Alpen können demnach innerhalb von 48 Stunden deutlich mehr als 100 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen.

Im höheren Bergland und auf exponierten Gipfeln sind schwere Sturmböen bis hin zu Orkanstärke möglich. Die Höchstwerte erreichen der Vorhersage zufolge im Norden 6 bis 10 Grad, sonst 10 bis 14 Grad. Im Südwesten steigen die Temperaturen laut DWD auf ungewöhnlich milde 14 bis 19 Grad.

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Ab Dienstag wird es wieder kälter. Der DWD erwartet Höchsttemperaturen von 4 bis 9, am Alpenrand um 1 Grad. An den Alpen fällt Schnee. Auch der Wind dreht wieder auf: Bei Gewittern und auf den Bergen sind Sturmböen möglich. Am Mittwoch soll sich hin und wieder mal die Sonne zeigen.

Bei Höchstwerten von 0 Grad an den Alpen und 9 Grad an der See ist es dann kühl.

Der Süden geht baden: Verletzte in Baden-Württemberg, Bayern drohen Überschwemmungen

In Bayern und Baden-Württemberg kann es zu Überflutungen kommen. Die Behörden waren vor den Unwettern.
In Bayern und Baden-Württemberg kann es zu Überflutungen kommen. Die Behörden waren vor den Unwettern.  © Stefan Puchner/dpa

In Baden-Württemberg wurde am Samstagabend ein Mann von einem Dachziegel am Kopf getroffen. Dieser hatte sich aufgrund der Sturmböen gelöst und verletzte den 24-Jährigen.

Aufgrund der starken Regenfälle verlor eine 21-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich mehrfach mit dem Auto. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Inzwischen wurde eine Unwetterwarnung für Sonntag ausgesprochen.

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Genauso wie in Baden-Württemberg musste auch in Bayern die Feuerwehr am Sonntag gleich mehrfach wegen Überschwemmungen ausrücken. So wird auch im Freistaat gewarnt, dass in den kommenden Tagen mit weiteren Überschwemmungen zu rechnen sein wird.

Dazu besteht die Gefahr, dass zahlreiche Keller volllaufen könnten. Stark- und Dauerregen werden bis Dienstag das Wetterbild in Bayern prägen.

Ab Mitte der Woche wird es dann wieder kälter und der Regen wandelt sich in Schnee.

Es wird ungemütlich zum Wochenbeginn.
Es wird ungemütlich zum Wochenbeginn.  © Thomas Warnack/dpa

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