Dürre, Hitze, Überschwemmungen: Extrem-Wetter hatte Berlin 2018 fest im Griff

Berlin - Das Wetter in Berlin war im zu Ende gehenden Jahr mit vereinzelten Starkregen, Hagel und Blitzen von Extremen geprägt. Das geht aus dem Schadensrückblick des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.

Blitze zucken über der Hauptstadt.
Blitze zucken über der Hauptstadt.  © DPA

Während im Januar vereiste Straßen zu etlichen Unfällen führten, gab es im April zahlreiche Überschwemmungen nach Gewittern. Ein Blitzschlag setzte sogar das Silo einer Biogasanlage in Brand (TAG24 berichtete).

Auch im Juni und Juli traten heftige Gewitter, Überschwemmungen und Hagel auf. Der Flugbetrieb musste teilweise für mehrere Stunden unterbrochen werden (TAG24 berichtete). Die Autobahn 100 wurde im Juli wegen Überflutung gesperrt, während an einer U-Bahnstation durch eindringendes Wasser ein Stück der Deckenverkleidung herunterfiel.

Im Folgemonat August verursachten Blitzschläge mehrere Brände und Störungen im S-Bahnbetrieb. Ein Großbrand in einem Waldgebiet nahe Berlin zwang 600 Bewohner, ihre Häuser zu verlassen.

Der DWD zieht einmal im Jahr Bilanz über deutschlandweite Schäden durch extreme Wetterlagen. In diesem Jahr fielen in der Bundesrepublik vor allem die starke Trockenheit und Fälle von extremen Niederschlägen auf. Über 30.000 Mal gab der DWD in diesem Jahr eine Wetterwarnung heraus.

Touristen schützen sich in Regencapes vor den Niederschlägen.
Touristen schützen sich in Regencapes vor den Niederschlägen.  © DPA

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