Polarfront naht: Zum Sommer-Anfang drohen Frost und Schnee

Dresden – Am 21. Juni ist Sommeranfang, doch das Wetter macht uns in Sachen Sommer erstmal einen Strich durch die Rechnung. Die Temperaturen rauschen in den Keller. Örtlich soll es sogar Schnee geben.

Am Wochenende droht auf den Höhenlagen des Erzgebirges, wie hier auf dem Fichtelberg, Bodenfrost und Schneefall.
Am Wochenende droht auf den Höhenlagen des Erzgebirges, wie hier auf dem Fichtelberg, Bodenfrost und Schneefall.  © Thomas Fritzsch

Am Donnerstag gelangt eine Nordwestströmung mit kalter Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland, kündigen Meteorologen an. Mit den subtropischen Tagen und lauen Nächten ist es damit erst mal vorbei.

In Sachsen fallen die Temperaturen deutlich. Am Tag werden Donnerstag maximal 17, Freitag sogar nur 15 Grad. Richtig unangenehm wird es nachts.

Im Erzgebirge sinken die Temperaturen laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes auf 4 Grad Celsius. In der Nacht zum Samstag wird es in Sachsen maximal neun Grad warm. In den Höhenlagen droht bei zwei Grad sogar Bodenfrost.

Dabei wird vor Sturmböen gewarnt. Vereinzelte Regenschauer kommen hinzu, die in den Höhenlagen des Erzgebirges sogar zeitweise als Schnee herunterkommen können, berichtet weather.com.

Erst Ende Juni werden die Temperaturen wieder dorthin steigen, wo sie im Sommer hingehören. Auf bis zu 30 Grad.

In der Nacht zum Samstag nähern sich die Temperaturen im Erzgebirge dem Gefrierpunkt.
In der Nacht zum Samstag nähern sich die Temperaturen im Erzgebirge dem Gefrierpunkt.  © Screenshot wetter.de

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