Februar so kalt wie seit Jahren nicht: Besserung ist nicht in Sicht

Spaziergänge nutzen den zugefrorenen Heiligensee in Potsdam
Spaziergänge nutzen den zugefrorenen Heiligensee in Potsdam  © DPA/Screenshot wetter.de

Berlin/Brandenburg - Der Februar ist gerade mal zur Hälfte rum, doch jetzt lässt sich schon sagen: Er ist so kalt wie schon seit Jahren nicht mehr.

"Der Februar ist zur Halbzeit rund 1 Grad kälter als im langjährigen Durchschnitt und damit der kälteste Februar seit 2012", erklärt Wetteresperte Dominik Jung dem Berliner Kurier.

Von frühlingshaften Temperaturen wie wir sie Ende Januar schon fast hatten, können wir derzeit nur träumen. Zwar soll es zum Wochenende laut Deutschen Wetterdienst etwas milder werden, doch danach folgt schon wieder der Temperatursturz.

Während es am Mittwoch in Berlin und Brandenburg frostig kalt war, droht am Donnerstag Glätte-Chaos. Schuld ist vor allem die eisige Nacht bei bis zu -7 Grad. Da hilft es auch nicht, dass der Tag bei maximal 5 Grad sonnig beginnt. Später ziehen jedoch mehr und mehr Wolken auf, so dass die Nacht zu Freitag richtig ungemütlich werden kann. Sowohl in Berlin, als auch in Brandenburg kann es zu Schneeregen kommen. Auch hier gilt wieder: Vorsicht vor Glätte!

Am Freitag ist es zwar weiterhin bewölkt, doch zunehmend setzt sich die Sonne durch. Die Höchstemperatur liegt bei 8 Grad. Am Samstag verhält es sich ähnlich. Bei maximal 6 Grad ist es zwar zunehmend bewölkt, es bleibt aber trocken. Danach, so die Prognose vom Deutschen Wetterdienst, folgt wieder der Temeperatursturz. Vor allem die Nächte können richtig kalt werden.

Doch nicht nur das: Auch im März könnte sich das Winter-Wetter weiter fortsetzen. Der US-Wetterdienst NOAA hat nämlich die zu erwartenden Temperaturen in Deutschland nach unten korrigiert, wie Wetterexperte Jung erklärt. Statt etwas zu warm wird der März wohl eher "durchschnittlich" oder sogar leicht zu kalt werden. Statt Frühling heißt es wohl weiter frieren.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0