Das denkt Wham!-Sänger wirklich über "Last Christmas"

Hamburg - Ertönt "Last Christmas", scheiden sich die Geister. Für viele Menschen ist das Lied ein Weihnachtsklassiker, andere sind davon hart genervt. Für diese Leute hat Andrew Ridgeley (56) Verständnis.

Andrew Ridgeley war ein Teil der Band Wham!.
Andrew Ridgeley war ein Teil der Band Wham!.  © Axel Heimken/dpa

Das sagte der ehemalige Wham!-Musiker im Gespräch mit der Deutsche Presse-Agentur in Hamburg.

"Ich selbst höre kein Radio. Ich höre den Song nur gelegentlich, wenn ich einkaufen gehe oder im Taxi sitze. Dann freue ich mich drüber. Aber ich kann verstehen, dass es heikel sein kann, wenn man das Lied jeden Tag immer wieder hört", räumte der Brite ein.

Ridgeley, der 1980 seinen Schulfreund George Michael überredete, mit ihm die Band Wham! zu gründen, ist derzeit auf Promotiontour.

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Die deutschsprachige Ausgabe seiner Autobiografie "Wham! George & ich" erscheint diesen Dienstag (3.12.).

Im Fokus des Buches stehen die Freundschaft zu George Michael und der Weg zum Erfolg des Duos, das mit Liedern wie "Club Tropicana", "Wake Me Up Before You Go-Go" und "Careless Whisper" zur britischen Popsensation wurde.

"In Wham! drückte sich unsere Freundschaft musikalisch aus", so Ridgeley.

Musiker waren wie Brüder

An Weihnachten gehört der Christbaum wie das Lied "Last Christmas" dazu.
An Weihnachten gehört der Christbaum wie das Lied "Last Christmas" dazu.  © Unsplash/Rodion Kutsaev

Auch nach dem Band-Aus im Jahr 1986 standen sich beide nahe und seien bis zum Tode von Michael am 25. Dezember 2016 "wie Brüder" gewesen.

Dass er hinter dem Können des Songwriters und Sängers zurückstand, sei nie ein Problem für ihn gewesen.

"Ich war neidisch auf sein Talent, aber gönnte ihm den Erfolg als Solokünstler von Herzen", meint Ridgeley.

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Das Buch habe er nicht geschrieben, um seine Rolle in der Band zu verdeutlichen.

"Negative Schlagzeilen, die nach Georges Tod die Runde machten, drohten sein musikalisches Erbe zu schädigen. Ich wollte dem die Positivität unserer unbeschwerten Jugend-Tage und den großen Spaß, den wir mit Wham! hatten, entgegensetzen."

Titelfoto: Montage: Axel Heimken/dpa, Unsplash/Rodion Kutsaev

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