WhatsApp knackt nächste große Schallmauer, Behörden üben erneut Kritik

Menlo Park (USA) - Der überaus beliebte Chatdienst ist kaum noch wegzudenken: WhatsApp hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt.

WhatsApp hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt. (Symbolbild)
WhatsApp hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt. (Symbolbild)  © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Die Facebook-Tochter betonte dabei am Mittwoch ausdrücklich, dass die Inhalte standardmäßig mit Komplett-Verschlüsselung vor fremdem Zugriff geschützt sind. WhatsApp-Chef Will Cathcart sagte dem "Wall Street Journal", dass die Popularität von WhatsApp bei den Nutzern zeige, dass verschlüsselte Kommunikation verteidigt werden müsse.

Zuletzt hatte die US-Regierung einen neuen Anlauf gemacht, vom Silicon Valley Hintertüren für Ermittler in Verschlüsselungssystemen zu fordern.

Die Behörden kritisieren, dass sie auch mit richterlichem Beschluss nicht an Nachrichten von Kriminellen herankommen - anders als bei klassischen SMS oder Telefonaten, wo es gesetzlich verordnete Überwachungsschnittstellen gibt.

Die Tech-Unternehmen kontern, dass eine Hintertür für Behörden potenziell auch von Online-Kriminellen missbraucht werden könnte und deshalb die Sicherheit der Nutzer-Daten gefährden würde.

Der überaus beliebte Chatdienst WhatsApp ist kaum noch wegzudenken. (Symbolbild)
Der überaus beliebte Chatdienst WhatsApp ist kaum noch wegzudenken. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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